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HP ProBook 4530s notebook Akku

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Skylake sorgt für einen ordentlichen Schub in Sachen CPU- und GPU-Leistung, ohne dass die Akkulaufzeiten darunter leiden. Leider kann sich HP auch bei der dritten Probook Generation nicht dazu durchringen, einen guten Bildschirm zu verbauen.
HPs Probook-4X0-Serien stehen für günstige Einsteiger-Notebooks in das Business-Segment. Uns liegt mit dem Probook 430 G3 das 13,3-Zoll-Modell der Reihe vor. Die Hauptneuerung der dritten Probook Generation stellt der Skylake Prozessor dar. Aber auch darüber hinaus weist der Rechner ein paar Änderungen auf. Zu den Konkurrenten des Probook zählen Notebooks wie das Lenovo ThinkPad E450,
Die größte Neuerung, die das Probook mitbringt, ist der neue Skylake Prozessor. Es hat sich aber noch mehr getan. Auf den ersten Blick sieht der Rechner aus wie sein Vorgänger, ein zweiter Blick erkennt einige Änderungen.

Art und Anzahl der Schnittstellen sind gleich geblieben; ihre Anordnung hingegen nicht.Im hinteren Bereich der Baseunit hat HP die Gestalt des Gehäuses sehr leicht geändert.Die Lautsprecherleiste ist ein weniger dünner geworden. Die WLAN- und die Lautsprechertaste sind geschrumpft.Auf der Unterseite des Notebooks erwarten den Nutzer eine neu geformte Wartungsklappe und eine neue Anordnung der Innereien.

Auch die Tastatur des Probook 430 G3 ist neu. Die flachen Tasten der Vorgänger sind leicht konkav gewölbten Versionen gewichen, die eine glatte Oberfläche besitzen. Insgesamt empfinden wir den Tastenanschlag der neuen Tastatur als ein wenig knackiger.
Auch das G3-Modell des Probook 430 ist mit einem matten 13,3-Zoll-Bildschirm bestückt, der eine native Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten besitzt. Helligkeit (205 cd/m²) und Kontrast (299:1) fallen zu gering aus. Von einem mobilen Arbeitsgerät erwarten wir mehr. Schließlich ist hier von einem Einsatz unter verschiedenen Lichtverhältnissen auszugehen. Andere Displayvarianten bietet HP nicht an.
Die Farbräume sRGB und AdobeRGB kann der Bildschirm nicht darstellen. Hier liegen die Abdeckungsraten bei 54 Prozent (sRGB) bzw. 34 Prozent (AdobeRBG). Die Farbdarstellung bewegt sich im Auslieferungszustand auf einem Niveau, wie wir es aus dem Niedrigpreissegment gewohnt sind. Mit einer DeltaE-2000-Farbabweichung von 12,06 verfehlt der Bildschirm den Zielbereich (DeltaE kleiner 3) mehr als deutlich. Zudem verfügt er über einen ausgeprägten Blaustich. Eine immense Verbesserung ist durch eine Kalibrierung zu erreichen. So sinkt die Farbabweichung auf einen Wert von 3,39, die Graustufen werden ausgewogener dargestellt, und der Blaustich verschwindet komplett.
Bei dem verbauten Display handelt es sich um ein blickwinkelinstabiles TN-Panel. Daher ist der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus ablesbar. Das Probook kann durchaus im Freien benutzt werden. Allerdings primär in schattigen Umgebungen bzw. bei Bewölkung. Helligkeit und Kontrast des Displays fallen ansonsten zu gering aus.
Das Probook 430 G3 gehört zu den Office Notebooks im 13,3-Zoll-Format. Es richtet sich an private und berufliche Nutzer. Für unser Testgerät müssen etwa 630 Euro auf den Tisch gelegt werden. Ein Windows Betriebssystem ist nicht dabei. Wer sparen möchte, greift zu einem Modell der Probook 430 G2 Reihe. So ist das HP Probook 430 G2 K9J77EA (Core i3-5010U, Windows 7 Pro + Windows 8.1 Pro) zum Testzeitpunkt für etwa 490 Euro zu bekommen. Es sind zudem Probook Varianten mit eingebautem LTE-/3G-Modem zu haben. Unser Testgerät gehört nicht dazu. Auch kann hier kein entsprechendes Modem nachgerüstet werden, da sowohl der Steckplatz als auch die Antennen fehlen. HP ProBook 4530s Akku .
Die G3-Modelle der Probook-430-Reihe sind mit Prozessoren der neuen Skylake Generation von Intel ausgestattet. Im Inneren unseres Testgeräts verrichtet ein Core i5-6200U Zweikernprozessor seinen Dienst. Hierbei handelt es sich um eine Mittelklasse-CPU, die genügend Rechenleistung für die meisten Anwendungsszenarien bietet. Der Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,3 GHz. Mittels Turbo ist eine Steigerung auf 2,7 GHz (beide Kerne) bzw. 2,8 GHz (nur ein Kern) möglich. Vom Turbo wird im Netzbetrieb auch Gebrauch gemacht. Im Akkubetrieb hingegen geht die CPU mit 2,3 GHz zu Werke. Soll der Turbo auch im Akkubetrieb genutzt werden, muss im BIOS die Option "Enable Turbo Boost on DC" aktiviert werden.

Intels Nomenklatur folgend stellt der Core i5-5200U (Broadwell) Prozessor den Vorgänger der hier verbauten Skylake CPU dar. Letztere liefert in den von uns durchgeführten CPU-Tests um bis zu 13 Prozent bessere Resultate als der Vorgänger. Dies ist auf die Verbesserungen der Skylake Architektur und die etwas höheren Arbeitsgeschwindigkeiten zurückzuführen.
An der Gesamtleistung des Systems gibt es nichts zu bemängeln - alles läuft rund und flüssig. Entsprechend fallen auch die Resultate in den PC Mark Benchmarks sehr gut aus. Das Ende der Fahnenstange ist aber noch lange nicht erreicht. Besitzer des Probook können noch an der Leistungsschraube drehen. So wird durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls der Dual-Channel-Modus aktiviert. Hiervon profitiert in erster Linie die GPU, denn sie wird besser ausgereizt und bietet dann etwas mehr Leistung. Deutlicher wirkt sich der Einbau einer Solid State Disk aus. Windows würde schneller starten, und das System würde insgesamt flinker arbeiten. Das Ganze wäre dank eines freien M.2-Steckplatzes (2280) auch schnell und einfach zu realisieren.
Als Systemlaufwerk dient im Probook eine herkömmliche 2,5-Zoll-Festplatte aus dem Hause Hitachi. Sie bietet eine Kapazität von 500 GB und arbeitet mit 7.200 Umdrehungen pro Minute. Die Transferraten zeigen keine Auffälligkeiten und bewegen sich auf einem normalen Niveau für 7.200er Modelle. Das Probook bringt zudem noch einen freien M.2-Steckplatz (2280) mit, der für eine entsprechende SSD vorgesehen ist.

Der Speicherkartenleser des Probook erreicht beim Kopieren von großen Datenblöcken eine maximale Übertragungsrate von 85,7 MB/s. Die Übertragung von 250 JPG-Bilddateien (je rund 5 MB) wird mit einer Geschwindigkeit von etwa 72,3 MB/s absolviert. Um die Speicherkartenleser verschiedener Notebooks miteinander vergleichen zu können, nutzen wir zur Überprüfung der Transferraten immer unsere Referenz-SD-Karte (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II).
Mit dem Skylake Prozessor ist auch eine neue GPU in das Probook eingezogen. Der HD Graphics 520 Grafikkern unterstützt DirectX 12 und arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 950 MHz. In den 3D Mark Benchmarks kann die GPU ihren Vorgänger - den HD Graphics 5550 Kern - deutlich schlagen. Wir könnten ein Leistungsplus von bis zu 30 Prozent ermitteln. Eine Steigerung der Grafikleistung ist noch durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (=Dual-Channel-Modus aktiv) zu erreichen. In der folgenden Vergleichstabelle sind die 3D-Mark-Resultate des HP Rechners im Single- und Dual-Channel-Modus zu finden.

Der neue Grafikkern hat aber noch weitere Vorzüge: So kann er 4k-Material wiedergeben und Videos im H.265-Format (Nachfolger des H.264 Codecs) decodieren. H.264er-kodiertes Material wird in den nächsten Jahren durch H.265-kodiertes Material ersetzt werden, da entsprechende Videos bei gleicher Qualität weniger Platz in Anspruch nehmen. So nutzt beispielsweise Netflix H.265 bereits heute zur Übertragung von 4k-Streams. Das Probook ist somit in dieser Hinsicht zukunftssicher.

Nicht jeder Mediaplayer unterstützt aktuell die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von H.265-Material. Unter Windows 10 beherrscht die Filme & TV App die Wiedergabe entsprechender Videos, der Windows Media Player hingegen nicht. Unter Windows 8.1 und Windows 7 wird ein alternatives Programm benötigt - beispielsweise der DivX Player. Wir haben auf dem Probook ein 4k-H.265-Video mit Hilfe des DivX Players abgespielt. Während der Wiedergabe liegt die CPU-Last unterhalb von 20 Prozent. HP ProBook 4730s Akku .
Auch wenn es sich beim Probook primär um ein Arbeitsgerät handelt, kann diesem zumindest die eingeschränkte Spielefähigkeit attestiert werden. Möglich machen es der neue Skylake Prozessor und die integrierte GPU. In der Spielepraxis erreicht diese Kombination im Schnitt um bis zu 30 Prozent höhere Frame-Raten als die Vorgängergeneration. Bei aktivem Dual-Channel-Modus reicht das Probook teilweise an die Resultate von Notebooks heran, die mit dedizierten Grafikkernen aus der unteren Mittelklasse bestückt sind - beispielsweise der Radeon R5 M240 Kern.
Ein Arbeitsgerät wie das Probook soll nach Möglichkeit wenig bis gar keinen Lärm produzieren. In dieser Beziehung enttäuscht der HP Rechner nicht: Im Leerlauf steht der Lüfter oftmals still. Zu hören ist dann nur das leise Rauschen der Festplatte. Auch während des Stresstests (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) muss der Lüfter nicht viel Arbeit leisten. Obwohl der Grafikkern mit voller Kraft und die CPU mit sehr hoher Geschwindigkeit arbeiten, messen wir einen Schalldruckpegel von nur 37,4 dB. Unter mittlerer Last, wie sie beispielsweise bei der Nutzung von Computerspielen auftritt, liegt der Pegel bei 33,3 dB. Einen solchen Wert erreichen viele Notebooks im Leerlauf. Alles in allem hat sich gegenüber dem Broadwell Probook in Sachen Lärmentwicklung nichts getan.
Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft der Grafikkern des Probook sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb mit voller Geschwindigkeit (950 MHz). Der Prozessor geht mit 2,3 GHz (Akkubetrieb) bzw. 2,4 bis 2,5 GHz zu Werke. Übermäßig stark erwärmt sich der Rechner nicht. An ein paar Messpunkten wird während des Stresstests die 40-Grad-Celsius-Marke überschritten. Das Probook erwärmt sich etwas stärker als sein Broadwell Vorgänger. Der Grund ist schnell gefunden: CPU und GPU dieses Modells werden während des Stresstests deutlich gedrosselt. Das Skylake Probook ist somit in der Lage, auch über längere Zeit die volle Rechenleistung bereit zustellen.
Die Stereo-Lautsprecher befinden sich nach wie vor oberhalb der Tastatur hinter einer gelochten Abdeckung. Mit ihrem Klang können sie niemanden beeindrucken. Das macht aber auch nichts, denn es handelt sich hier um ein Office-Gerät. Dem Klang fehlt der Bass und er zeigt gelegentlich eine Tendenz ins Scheppern. Sprache ist hingegen klar zu verstehen.
Im Leerlauf steigt die Leistungsaufnahme des Probook auf bis zu 8,3 Watt. Damit fällt der Bedarf höher aus als beim Broadwell Schwestermodell. Die Gründe dafür sind schnell gefunden: Letzteres ist mit einem dunkleren Bildschirm und einer SSD ausgestattet. Zudem setzen wir beim Probook 430 G3 ein neues Messgerät ein. Unter Volllast kann das Skylake Probook einen Vorsprung für sich verbuchen: Es benötigt knapp 6 Watt weniger Energie. Das Netzteil bietet eine Nennleistung von 45 Watt.
Die Laufzeiten des Probook 430 G3 fallen insgesamt gut aus. In unserem praxisnahen WLAN-Test bringt es das Probook auf eine Laufzeit von 6:17 h. Damit liegt es gleichauf mit seinem Broadwell Vorgänger (6:05 h). Auch bei der Videowiedergabe erreicht das Probook eine Laufzeit von knapp 6 Stunden. Somit können auf einer Zugfahrt durchaus einige Spielfilme oder mehrere Folgen der aktuellen Lieblingsserie angeschaut werden. Wir testen die Videowiedergabedauer, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert.
Der neue Skylake Prozessor des HP Probook 430 G3 sorgt für einen ordentlichen Leistungsschub.

Dabei fällt der Anstieg der GPU-Leistung höher aus als derjenige der CPU-Leistung. Mehr Energie benötigt der Rechner unter Last aber nicht. So ändern sich die Akkulaufzeiten in unseren praxisnahen Laufzeittests im Vergleich mit denen des Broadwell Probook nicht. Nur die Laufzeit im Leerlauf fällt verhältnismäßig kurz aus. Hier macht sich der etwas zu hohe Energiebedarf im Leerlauf bemerkbar.

Das G3-Modell hat einige Vorzüge seines Vorgängers übernommen: So arbeitet der Rechner leise und erwärmt sich nur moderat. Die vorhandene Festplatte gehört zu den schnelleren ihrer Art. Leider treffen wir 7200er-Modelle nur noch selten an. Soll eine SSD in das Notebook eingebaut werden, muss trotzdem nicht auf die Festplatte verzichtet werden - ein freier M.2-Steckplatz macht es möglich. Die neue Tastatur erfreut mit einem etwas knackigerem Anschlag.

Leider hat HP beim G3-Modell auch Schwächen des Vorgängers übernommen. So verbaut HP auch in diesem Modell mal wieder ein schlechtes Display. Es ist dunkel, kontrastarm und blickwinkelinstabil. Hewlett Packard scheint nicht zu begreifen, dass ein 13,3-Zoll-Notebook mobil eingesetzt wird und somit an verschiedensten Orten und unter verschiedensten Lichtverhältnissen benutzt wird. Auch die nur einjährige Garantie ist zu bemängeln. Leider ist Letzteres im unteren Preissegment der Normalzustand. HP ProBook 4535s Akku .

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