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Lenovos Business Convertible hat insgesamt einen guten Eindruck hinterlassen. Es arbeitet leise und kann mit hervorragenden Akkulaufzeiten aufwarten. Manko: Dem Rechner fehlen businesstypische Sicherheitsfunktionen.
Bei dem Thinkpad S3 Yoga 14 handelt es sich um ein Business Convertible im 14-Zoll-Format. Unter den Business Convertibes kann das Gerät fast schon als Exot bezeichnet werden, denn es ist mit einem dedizierten Grafikkern (GeForce 940M) ausgestattet. In dieser Gerätekategorie eine nicht sehr häufig anzutreffende Eigenschaft. Unbekannt ist uns das Yoga 14 nicht. Wir haben bereits ein Schwestermodell getestet, das mit der GeForce-840M-GPU bestückt ist - der Vorgänger-GPUs des in unserem aktuellen Testgerät verbauten Grafikkerns.

Zu den direkten Konkurrenten des Yoga 14 gehören beispielsweise das Fujitsu Lifebook T935 und das Dell Latitude 13 7350. Auch bei diesen Geräten handelt es sich um Convertibles. Allerdings nutzen diese jeweils ein anderes Konzept: Während das Yoga 14 ein um 360 Grad umklappbares Display besitzt, kommt das Lifebook mit einem um 180 Grad drehbaren Bildschirm. Das Latitude wiederum gehört zu den Detachable-PCs. Auch herkömmliche Business Notebooks können zu den Konkurrenten des Yoga 14 gezählt werden. Hier wären beispielsweise das Acer TravelMate P645-S oder auch das HP Elitebook 840 G2 zu nennen.

Da die beiden Yoga-14-Modelle baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Die entsprechenden Informationen können dem Testbericht des bereits getesteten Yoga Modells entnommen werden.

Neben Tastatur und Touchpad steht Besitzern des Yoga 14 mit dem Lenovo Active Pen eine weitere Eingabemöglichkeit zur Verfügung. So sind handschriftliche Eingaben problemlos machbar. Unserem Testgerät liegt der Stift standardmäßig bei.

Das Thinkpad Yoga 14 ist mit einem matt-reflektierenden Touchscreen ausgestattet, der mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten arbeitet. Reflexionen treten hier in deutlich abgeschwächterer Form auf, als wir es von Hochglanz-Modellen gewohnt sind. Das gilt primär für den Einsatz in Gebäuden. Helligkeit (262,9 cd/m²) und Kontrast (678:1) des Bildschirms gehen in Ordnung, dürften gemessen am Preisniveau aber besser ausfallen.

Die Farbräume AdobeRGB und sRGB kann das Display nicht darstellen. Die Abdeckungsraten liegen bei 54 Prozent (AdobeRGB) bzw. 82 Prozent (sRGB). Die Farbdarstellung weiß schon im Auslieferungszustand zu gefallen. Die durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichung liegt bei 4,72. Anzustreben wäre ein Wert kleiner 3. Einen Blaustich zeigt das Display nicht.

Das Yoga 14 ist mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel ausgestattet. Somit ist der Bildschirm aus jeder Position heraus ablesbar. Ein Einsatz im Freien ist nur in schattigen Umgebungen möglich. Ansonsten macht der reflektierende Bildschirm dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung.

Lenovos Business Convertible bietet genügend Rechenleistung für den Alltag und kann Spiele darstellen. Unser Testgerät ist für etwa 1.300 Euro zu haben. Andere Yoga 14 Modelle sind verfügbar. Der Einstieg in die Thinkpad-14-Yoga-Welt ist zum Testzeitpunkt bereits zu einem Preis von 1.000 Euro möglich. Dafür gibt es unser aktuelles Testgerät; allerdings ohne dedizierte GPU. Akku Dell XPS 17 .

Das Yoga 14 wird von einem Core i5-5200U (Broadwell) Zweikernprozessor angetrieben. Der Core-i5-Prozessor arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,2 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,5 GHz (beide Kerne) bzw. 2,7 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Die CPU kann im Netz- und im Akkubetrieb ihre volle Leistung entfalten. Die von uns durchgeführten Tests werden stets mit voller Geschwindigkeit bearbeitet. Überraschenderweise kann sich das kürzlich getestete Core-i7-5500U-Modell des Yoga 14 nicht ganz so eindeutig von unserem aktuellen Testgerät absetzen, wie man es vermuten würde. Vermutlich kann der Core-7-Prozessor seine volle Geschwindigkeit nicht immer ganz ausfahren. Im Stresstest wurde der Core-i7-Prozessor zumindest stark gedrosselt.

Die schnelle Solid State Disk und der kräftige Prozessor sorgen für ein rund und flüssig laufendes System. Ärger hat es uns nicht bereitet. Auch die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut aus. Der dedizierte Grafikkern verschafft dem Thinkpad keinen Vorteil gegenüber Rechnern wie dem Fujitsu Lifebook T935, das nur über eine integrierte GPU verfügt. Eine Steigerung der Systemleistung des Lenovo Rechners ist nicht möglich, denn das Convertible ist bereits mit einer schnellen Solid State Disk bestückt. Der Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls ist nicht möglich, da nur eine Speicherbank vorhanden ist.

Als Systemlaufwerk dient eine Solid State Disk von Samsung. Es handelt sich um ein Modell im 2,5-Zoll-Format. Von den insgesamt zur Verfügung stehenden 256 GB Speicherplatz kann der Besitzer des Rechners etwa 220 GB nutzen. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation belegt. Überraschenderweise ist keine Recovery Partition vorhanden. Somit kann Windows nicht einfach auf den Auslieferungszustand zurück gesetzt werden. Die SSD kann insgesamt mit guten Transferraten aufwarten. Das Yoga 14 verfügt noch über einen freien M.2-Steckplatz, der mit einer entsprechenden SSD belegt werden kann. Die vorhandene 2,5-Zoll-SSD wäre dann durch eine herkömmliche 2,5-Zoll-Festplatte ersetzbar. So könnten die Vorteile einer SSD genutzt werden, ohne auf eine große Menge Speicherplatz verzichten zu müssen.

Erst im März haben wir eine GeForce-840M-Version des Yoga 14 getestet. Unser aktuelles Testgerät ist mit dem Nachfolger ausgestattet, der GeForce-940M-GPU. Beide Kerne stellen Mitteklasse-GPUs dar, die oftmals in Allround-Notebooks anzufinden sind. Großartige Unterschiede bestehen zwischen beiden GPUs nicht. Der 940M Kern besitzt lediglich eine um etwa 5 Prozent höhere Maximalgeschwindigkeit (1.124 MHz vs. 1.176 MHz). Somit liefern die beiden Nvidia Grafikkerne recht eng beieinander liegende Resultate in den 3D Mark Benchmarks.

Der GeForce Kern bildet mit der ebenfalls verbauten HD Graphics 5500 GPU eine Umschaltgrafiklösung (Optimus). Nvidias Kern kommt zum Einsatz, wenn viel Grafikleistung gefragt ist - beispielsweise bei Computerspielen. Im Alltags- und Akkubetrieb findet Intels GPU Verwendung. Die Umschaltung zwischen den Kernen erfolgt automatisch; der Nutzer muss sich um nichts kümmern.

Auch wenn es sich bei dem Yoga 14 primär um ein Arbeitsgerät handelt, kommt es doch mit den meisten Computerspielen klar. Hier macht sich der verbaute GeForce Grafikkern bezahlt. Viele Spiele können in HD-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte) mit mittleren bis teilweise hohen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm gebracht werden. Leistungshungrige Titel wie Assasin's Creed Unity oder The Witcher 3 erfordern eine teils deutliche Reduzierung von Auflösung/Qualitätsniveau. Die volle Auflösung (Full-HD) des Bildschirms ist nur bei wenigen Spielen nutzbar. Wie in den 3D Mark Benchmarks kann das Yoga auch bei Spielen keinen wirklichen Vorsprung gegenüber GeForce-840M-Notebooks herausholen, da die beiden Nvidia Grafikkerne nur einen geringen Geschwindigkeitsunterschied von wenigen Prozent besitzen. Akku Dell XPS M1710 .

Wer sich für das Yoga 14 interessiert, sollte den Kauf der GeForce-840M-Variante ernsthaft ins Auge fassen. Es ist anzunehmen, dass die Preise dieser Modelle sinken. Somit könnte hier Geld gespart werden, ohne auf viel Grafik-/Spieleleistung verzichten zu müssen.

In dem schlanken Gehäuse des Yoga 14 stecken ein Prozessor und ein dedizierter Grafikkern. Trotzdem belästigt der Rechner seine Besitzer nicht mit einer großen Lärmentwicklung. Im Leerlauf steht der Lüfter in der Regel still. Das Convertible arbeitet dann lautlos. Auch unter Last hält sich der Lärm in Grenzen. Während des Stresstests dreht der Lüfter nur moderat auf. Wir messen einen Schalldruckpegel von 37,1 dB - ein guter Wert.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet das Yoga 14 sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen. Der Prozessor geht mit 2,2 bis 2,4 GHz zu Werke. Der Grafikkern startet den Stresstest mit voller Geschwindigkeit (1.176 MHz). Im weiteren Verlauf wird seine Geschwindigkeit langsam und schrittweise gesenkt. Nach etwa einer Stunde liegt die Geschwindigkeit bei 588 MHz. Der Rechner erwärmt sich insgesamt nicht sonderlich stark. Lediglich im Bereich des Lüfters wird an einem Messpunkt die Fünfzig-Grad-Celsius-Marke überschritten.

Im Leerlauf liegt der Energiebedarf des Yoga 14 unterhalb von 10 Watt, ein normaler Zustand bei einem Gerät mit dediziertem Grafikkern. Wird der Rechner zum Spielen oder für ein vergleichbares Lastszenario genutzt, liegt der Energiebedarf des Convertible um etwa 36 Watt. Nur zu Beginn des Stresstests messen wir höhere Werte. Da der Grafikkern gedrosselt wird und die CPU ihren Turbo nicht nutzt, sinkt die Energieaufnahme im weiteren Verlauf. Das Netzteil verfügt über genügend Reserven. Die Nennleistung liegt bei 65 Watt.

Das Yoga 14 erreicht im Leerlauf eine Laufzeit von 18:25 h. Der Konkurrent Fujitsu Lifebook T935 (20:17 h) hält noch ein wenig länger durch. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Reader's Test überprüft. Das Display läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert, und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Yoga 14 den Betrieb nach 2:37 h ein. Damit schneidet es besser ab als das Lifebook (1:40 h). Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet das Lenovo Notebook nach 7:46 h. Das Lifebook (6:08 h) überflügelt es damit klar und deutlich. Dieser Test simuliert die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Displayhelligkeit beträgt etwa 150 cd/m². Die Abspieldauer von Videos testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Yoga 14 hält 8:09 h durch. Auch diesmal hat das Lifebook (5:35 h) das Nachsehen.

Das Yoga 14 kann insgesamt mit hervorragenden Akkulaufzeiten aufwarten. Das mit einem stärkeren Prozessor ausgestattete Schwestermodell wird mehr als deutlich geschlagen. Dass das Lenovo Convertible meistens auch besser abschneidet als ein Konkurrent wie das Lifebook T935, überrascht nicht. Das Yoga 14 verfügt über mehr Akkukapazität (Lenovo: 56 Wh, Fujitsu: 45 Wh).

Lenovo hat dem Thinkpad Yoga 14 ein Business Convertible geschaffen, das mit einem schicken Metallgehäuse ausgestattet ist. Der Rechner bietet genügend Rechenleistung für den Alltag. Die hervorragenden Eingabegeräte und die langen Akkulaufzeiten ermöglichen einen Einsatz als mobile Schreib- und Surfmaschine. Der Rechner arbeitet in der Regel leise und erwärmt sich kaum. Eine schnelle Solid State Disk sorgt für ein flink arbeitendes System. Das Touch-Display erfreut mit einer matt-reflektierenden Beschichtung. Reflexionen fallen hier deutlich schwächer aus als bei Hochglanz-Modellen. Helligkeit und Kontrast des blickwinkelstabilen IPS-Displays gehen in Ordnung, dürften bei dem Preisniveau des Rechners aber besser ausfallen. Lenovo verzichtet bei dem Yoga 14 auf Sicherheitsfunktionen wie TPM, einen Fingerabdruckleser oder einen Smartcard-Leser. Damit wird das Gerät für Unternehmen in der Regel nicht in Frage kommen. Auch fehlt dem Rechner unserer Meinung nach die Möglichkeit, ein LTE-/3G-Modem einbauen zu können. Akku Dell XPS 15 .

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