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Laptop Akku Asus N53J

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Mit dem Envy 13 schickt HP einen frischen Kandidaten ins Rennen um die Subnotebook-Krone. Soviel sei bereits verraten: Rein leistungstechnisch kann es der aktuellen Spitzengruppe rund um Dells XPS 13 und Apples MacBooks nicht ganz das Wasser reichen. Das muss es aber auch gar nicht – denn unser QHD-Testkandidat besticht an anderer Stelle: Selten gab es im 13-Zoll-Segment so viele Pixel fürs Geld. Update 23.12: Werte der i7 6500U Version.
Ganze 3 Jahre ist es her, dass wir einen Vertreter aus HPs Multimedia-orientierter Envy-Serie mit 13,3 Zoll Bilddiagonale unter die Lupe nehmen konnten. Größere Exemplare (zuletzt das HP Envy 17-n107ng) sind dagegen häufiger bei uns zu Gast und können regelmäßig ordentliche – wenn auch selten spitzenmäßige – Wertungen einfahren. Entsprechend gespannt waren wir auf das neue Envy 13, das uns HP in der Version mit Intel Core i5-6200U, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und einem spiegelnden QHD-IPS-Panel zukommen ließ. Vor allem der ausgerufene Verkaufspreis von 1.000 Euro ließ aufhorchen, erscheint er doch mit Blick auf die Konkurrenz relativ günstig.

HPs Preispolitik lässt sich damit getrost als Kampfansage an Dell und Apple werten: Das brandneue XPS 13-9350 (in der FHD-Variante) sowie das immer noch exzellente MacBook Pro Retina 13 sind unsere derzeitigen Subnotebook-Könige. Die QHD-Version des XPS 13-9350 hat den Einzug in die Top-Liga mit 87 % knapp verpasst, doch aufgrund des typähnlichen Displays darf es im Rahmen dieses Tests als Referenz herhalten. Interessant dürfte zudem der Vergleich mit der hauseigenen Konkurrenz werden: Das HP Elitebook 820 G2-J8R58EA liegt aktuell auf Platz drei unserer Subnotebook-Top-Ten.
Wer als Hersteller eines Premium-Subnotebooks in ästhetischer Hinsicht auf Nummer sicher gehen möchte, orientiert sich am Apple-Design. HP wagt beim Envy 13 keine Experimente und setzt die Vorlage relativ werksgetreu um – das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Chassis besteht großteils aus gebürstetem Aluminium, das nicht nur super aussieht, sondern sich auch bei stärkerem Fingerdruck kaum durchbiegt. Die Bodenplatte sowie die Displayverkleidung dagegen sind deutlich „flexibler“ (und fühlen sich auch mehr nach Plastik an). Auf dem Display zeigen sich zwar keine Bildartefakte, wenn auf die Rückseite Druck ausgeübt wird; wirklich verwindungssteif ist dieser Teil des Envy jedoch nicht. Ansonsten gibt es an der Verarbeitung aber nichts zu mäkeln: Die Displayscharniere greifen fest und erlauben nur ein minimales Nachwippen des Screens (der sich übrigens etwa zu 135 Prozent neigen lässt). Geringe Spaltmaße unterstreichen die insgesamt sehr ordentliche Verarbeitungsqualität.
Ausgiebig beworben wird von HP der geringe Durchmesser des Envy 13 – die Attribute „schlank“ und „flach“ scheinen ein Leitgedanke des Werbetexters gewesen zu sein. Nun, flach (oder vielmehr schmal) ist das Gerät mit knapp 13 Millimetern Durchmesser auf jeden Fall – hier kann kein Konkurrent nominell mithalten. Anders sieht es jedoch aus, wenn die gesamten Abmessungen betrachtet werden: Dann erscheint das Envy 13 nämlich als das größte Modell in unserer Vergleichsreihe. Und auch, wenn es auf den Betrachter keineswegs plump wirkt: So filigran wie das 100 Gramm leichtere XPS 13 mit seinem schmalen InfinityEdge-Rahmen ist es bei weitem nicht. „Schlank“ ist eben doch ein sehr relativer Begriff. 
Anschlusstechnisch serviert HP solide Hausmannskost – Besonderheiten sucht man hier vergeblich. Drei USB 3.0-Ports stehen für den externen Datenaustausch zur Verfügung; einer davon besitzt eine Always-Powered-Funktion und erlaubt es, das Envy 13 gegebenenfalls auch als überdimensionierte Powerbank zu missbrauchen. Ein SD-Kartenleser, ein HDMI 1.4-Ausgang, Audio-Combo: Das war’s dann auch schon. Sämtliche Ports befinden sich im hinteren Gerätebereich, so dass es zu keinen Raumkonflikten bei Verwendung einer externen Maus kommen sollte.

Es existiert übrigens seitens HP ein spezielles USB-zu-GBit-LAN-Kabel, mit dem sich zumindest der fehlende RJ45-Port kompensieren ließe. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen einfachen Adapterstecker, sondern um eine USB-Netzwerkkarte (das Envy besitzt laut Systemsteuerung gar keinen Ethernet-Adapter). Und so etwas gibt es von Fremdherstellern auch bedeutend günstiger. Konkurrent Dell zeigt am Beispiel des XPS 13-9350, wie man es trotz Platzknappheit besser machen kann: Etwa mit einem Thunderbolt- / USB 3.1 Gen 2-Anschluss in Verbindung mit einem Kombi-Adapter für HDMI, VGA und RJ45.
Die Übertragungsraten des SD-Kartenlesers ermitteln wir wie gewohnt mit einer pfeilschnellen Toshiba Exceria Pro 64 GB UHS-II SDXC-Karte. Im Schnitt werden 83,4 MB/s beim Lese- und 62,5 MB/s beim Schreibzugriff erzielt. Der Transfer unseres 1.090 MB großen Bildpaketes von der Karte auf die lokale Festplatte benötigt etwa 20 Sekunden, was einen durchschnittlichen Wert darstellt. Sowohl vom unteren Ende als auch vom Spitzensegment ist das Lesegerät des Envy deutlich entfernt (vgl. etwa 72 Sekunden beim Acer Aspire V 15 Nitro VN7-572G vs. 10 Sekunden beim Dell XPS 13-9350).

„Erfassen Sie alle Details mit brillanter Klarheit – auch bei wenig Licht.“ Soweit die Werbeaussage von HP in Bezug auf die TrueVision HD Webcam des Envy. OK – dass „alle Details mit brillanter Klarheit“ und „720p-Auflösung“ irgendwie nicht zusammenpassen, mag man bereits erahnen. Die verwaschene Qualität des ersten Bildes in der Reihe (aufgenommen bei normaler Raumausleuchtung) verwundert denn auch kaum. Ein vergleichender Blick auf dasselbe Motiv bei natürlicher Dämmerstimmung straft jedoch zusätzlich die Aussage „auch bei wenig Licht“ Lügen. Denn wo zuvor wenigstens noch ansatzweise Oberflächenstrukturen erkennbar waren, sind nun mehr oder weniger gleichfarbige Flächen zu sehen. Immerhin: Das Dual-Array-Mikrofon liefert tatsächlich wie versprochen einen transparenten Klang bei Voice- bzw. Videochats. Akku Asus N53J .
Intels Dual Band Wireless-AC 7265-Adapter sorgt für die drahtlose Verbindung zur Außenwelt, sowohl über WLAN nach dem namensgebenden 802.11ac-Standard mit brutto 867 Mbit/s als auch via Bluetooth 4.0. Die Empfangsreichweite ist sowohl im 2,4- wie im 5-GHz-Band gut, die Verbindung auch über zwei Wohnungsetagen hinweg gefühlt schnell und stabil. Wie bereits angedeutet, besitzt das Envy keinen Ethernet-Adapter für eine noch schnellere Netzwerkanbindung – ein mögliches Manko bei der produktiven Nutzung des Gerätes.
Dabei hat das Envy 13 zumindest der Konkurrenz wie z.B. Dell und Apple ein nicht unwichtiges Feature für den Büroeinsatz voraus: Den Fingerprint-Reader mitsamt einer praktischen Software zur Verwaltung von Passwörtern – damit sind auch Web-Logins mittels Daumenscan möglich. Auch ein Trusted Platform Module (Version 2.0) ist mit an Bord, um das Sicherheitsniveau anzuheben. Lediglich auf den Smartcard-Reader muss gegenüber dem hauseigenen Konkurrenten, dem Elitebook 820 G2, verzichtet werden – im Gegensatz zum Envy handelt es sich bei diesem aber auch um ein waschechtes (und gut doppelt so teures!) Business-Gerät.

Um an das Innere des Envy 13 zu gelangen, sollten Sie auf ein Uhrmacherwerkzeug zurückgreifen können: Zunächst gilt es, ein knappes Dutzend kleiner Kreuzschlitz-Schrauben an der Unterseite zu lösen (von denen sich zwei unter den Gummifüßen verstecken). Anschließend kann die Bodenplatte mit einem sehr schmalen Gegenstand aufgehebelt werden – die geringen Spaltmaße erweisen sich an dieser Stelle ausnahmsweise einmal als problematisch. Allerdings gibt es abseits einer notwendigen Lüfterreinigung kaum Gründe, diese Arbeit auf sich zu nehmen und dabei möglicherweise das schöne Chassis zu ruinieren. Austauschbar sind nur das Funkmodul, die SSD im m.2-Format sowie der Akku; alle anderen Komponenten einschließlich des Arbeitsspeichers sind fest verlötet.

Das vorinstallierte Windows 10 x64 in der Home-Edition ist zusätzlich auf einer (nicht versteckten) Recovery-Partition vorhanden. Ansonsten findet sich im Lieferumfang nichts weiter bis auf einen Zettel mit Kontaktadressen für den Garantiefall.

Sie beträgt herstellerseitig 2 Jahre inklusive Pickup&Return-Service – ein weiteres Indiz für die Business-Abstammung des Envy 13 und ein ordentlicher Mehrwert für den Käufer. Der Abholservice lässt sich auch für gut 80 Euro um ein Jahr verlängern; für 130 Euro gibt es sogar eine zusätzliche, dreijährige Versicherung gegen Unfallschäden. 
Beim Keyboard handelt es sich um eine kompakte Chiclet-Tastatur mit zuschaltbarer Hintergrundbeleuchtung. Der Tastenhub ist Subnotebook-typisch kurz. Die Druckpunkte der ausreichend großen Tasten sind zwar klar definiert, jedoch gibt die Tastenfläche bereits bei etwas härterem Anschlag deutlich nach; das Ergebnis ist dann ein recht schwammiges Tippgefühl.

Das multitouch-fähige Trackpad ist großzügig dimensioniert und reagiert bis in die Randbereiche hinein sehr sensibel auf Berührungen. Die glatte Oberfläche ermöglicht präzise Eingaben, und Multitouch-Gesten werden gut erkannt. Weniger angenehm ist die Tatsache, dass sich stärkerer Druck bis ins obere Drittel des Feldes hinein auf die (nicht abgesetzten) Buttons überträgt und als Linksklick registriert wird. Möglicherweise handelt es sich dabei auch um ein Feature, dessen Sinn sich dem Autor schlicht nicht erschließt; in der Praxis hat das Phänomen jedenfalls während des Tests zu der ein oder anderen Fehleingabe geführt.
Zweifelsohne ein Highlight des HP Envy 13-d000ng ist sein (spiegelndes) Quad-HD-Display. 3.200 x 1.800 Pixel – das entspricht einer Dichte von 269 ppi. Unter Windows 10 skalieren Icons und Schriften gut mit, so dass sich auf 13,3 Zoll Bilddiagonale ein gut lesbares und gestochen scharfes Gesamtbild ergibt. Alternativ ist das Envy 13 auch mit einem matten FHD-Display (sowie 8 statt 4 GB RAM) erhältlich; HP ruft für beide Modellvarianten denselben Preis von 1.000 Euro aus.

Unter dem Mikroskop zeigt sich eine weitere Besonderheit des Displays. Die meisten Panels besitzen lediglich rote, grüne und blaue Subpixel; die Farbe Weiß erzeugen sie, indem alle drei Farben zusammen aktiviert werden. Diese klassische Farbmischung geht allerdings mit einer Dämpfung des Lichts und einer ensprechend abgeschwächten Displayhelligkeit bei der Darstellung von Weiß einher. Das Phänomen lässt sich jedoch technisch abschwächen, indem zusätzliche weiße Subpixel in die Displaymatrix eingearbeitet werden - so zu sehen in nebenstehender Makroaufnahme des Envy-Displays. Der Lohn dieses Aufwandes sind ein brillantes Weiß sowie allgemein eine gute (wenngleich nicht überragende) Displayhelligkeit. Leider ist die Ausleuchtung des Panels nicht sonderlich gleichmäßig; sie fällt zur linken Seite hin merklich ab, wenngleich sich das im Alltag praktisch nicht bemerkbar macht.
Die Farbraumabdeckung liegt hinsichtlich sRGB bei guten 88,7 %, was das Envy 13 QHD sogar ansatzweise für die professionelle Bild- und Videobearbeitung geeignet erscheinen lässt: Zur Vorführung von Designentwürfen beim Kunden vor Ort könnte es in Verbindung mit seinen kompakten Abmessungen durchaus taugen. Wenn es allerdings um Druckvorstufen oder allgemein um maximale Farbechtheit geht, fällt diese Einsatzmöglichkeit weg – der AdobeRGB-Farbraum wird nur zu 57,5 % abgedeckt.
Deutlich unterdurchschnittlich im Vergleich zur direkten Konkurrenz fallen Schwarzwert und Kontrast aus. Dass dies kein „typisches Problem“ von QHD-Panels ist, beweist das Dell XPS 13 mit einem ebensolchen Display, denn es steht in den genannten Punkten an der Spitze des Feldes. Überzeugen kann unser Testkandidat wiederum mit einer bereits ab Werk sehr geringen Farbabweichung – das per Colorchecker ermittelte DeltaE liegt bei 2,76 (wobei Werte unter 3 als gut gelten). Nach der manuellen Kalibrierung sinkt der Wert auf noch etwas bessere 2,38.
Ein gänzlich sorgenfreier Außengebrauch wird durch die starke Spiegelung des Displays verhindert. Bei strahlendem Sonnenschein reicht selbst ein Schattenplatz nicht aus, um störende Reflexionen zu verhindern – hier kommt es auf die geschickte Wahl des Betrachtungswinkels an. Immerhin steht auch beim Akkubetrieb die maximal mögliche Displayhelligkeit zur Verfügung; sie kann sich auch gegenüber einem wolkenlosen Himmel gut durchsetzen.
In puncto Blickwinkelstabilität schlägt sich das IPS-Panel von Samsung mit der Bezeichnung SDC415A recht gut. Auch aus der Schräglage heraus lässt sich der Bildschirminhalt stets gut ablesen. Die Farbbrillanz leidet allerdings sichtbar, je mehr das Auge von der frontalen Draufsicht abweicht. Das im XPS 13 QHD verbaute Panel von Sharp zeigt dieses Verhalten nicht. Akku Asus N61jq .
Die Kombination aus zeitgemäßer Core i5 6200U und 256 GB m.2-SSD lässt unser Testgerät als ausgewogenen Allrounder erscheinen und verspricht flüssiges Arbeiten ebenso wie verzögerungsfreie Videowiedergabe. Spielen in hohen Auflösungen scheitert erwartungsgemäß an der integrierten HD Graphics 520. Auch für die professionelle Audiobearbeitung eignet sich das Gerät per se aufgrund von messbaren Audio-Dropouts nicht (siehe Screenshot von Latencymon); für derartige Zwecke führt an einem externen Audio-Interface aber ohnehin kaum ein Weg vorbei. Etwas knapp bemessen erscheint zuletzt der Arbeitsspeicher von 4 GB. Er arbeitet übrigens im Dualchannel-Modus und kann so eventuell noch ein Quäntchen an Leistung zusätzlich aus dem System herauskitzeln.

Das Envy 13 mit QHD-Display gibt es allerdings auch in einer PS-stärkeren Variante mit 8 GB RAM und i7-6500U. Diese Version mit der Bezeichnung Envy 13-d004ng kostet nur unwesentlich mehr und bietet damit sogar ein noch etwas besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Die bereits angesprochene Full HD-Version besitzt wie das vorliegende Testexemplar ebenfalls eine Core i5 6200U, jedoch kombiniert mit 8 GB RAM. Ansonsten bestehen auch hier keine Unterschiede.
Der Core i5-6200U basiert auf Intels Skylake-Architektur und wird als solches im 14-nm-Verfahren gefertigt. Der Zweikerner besitzt einen Basistakt von 2,3 GHz und kann bei Bedarf auf 2,7 bzw. 2,8 GHz (Multi- bzw. Singlecore-Betrieb) beschleunigen. Der TDP liegt bei 15 Watt, womit kleine Ultrabook-Akkus nicht überfordert werden.

Ein Blick auf die Cinebench-Ergebnisse zeigt, dass unser Testkandidat gegenüber der Konkurrenz gut mithalten kann: Mit dem Dell XPS 13 FHD befindet er sich – aufgrund identischer CPU wenig verwunderlich – auf Augenhöhe. Selbst gegenüber nominell stärker motorisierten Mitbewerbern liegt der Abstand bei maximal 20 %, die in der Alltagspraxis kaum ins Gewicht fallen. Positiv darf an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass das Envy 13 auch im Akkbetrieb die maximal mögliche Leistung erbringt.
Mit dem 6500U ist das HP Envy 13 in den Multi-Tests nur 12 % schneller unterwegs, im R11.5 unterliegt der 6500U sogar, was aber in den Rahmen der Messtoleranz fallen kann. In beiden Fällen, also i5 und i7, handelt es sich um Dual-Core-Prozessoren. Lohnend wird es bei Single-Core mit +15 bis +20 %, hier ist der i7 mit seiner höheren Taktung klar überlegen. Zum Throttling kommt es nicht.

Der Eindruck solider Leistung setzt sich auch bei der Auswertung der PCMark-Ergebnisse fort. Wiederum liegt das Envy nahezu gleichauf mit dem Dell XPS 13 FHD; das XPS 13 QHD mit i7-CPU kann sich interessanterweise kaum absetzen und liegt stellenweise sogar deutlich hinter den beiden i5ern. An der Spitze steht das MacBook Pro Retina, dessen Core i5-5257U zwar der Broadwell-Generation entstammt, aber höher taktet (2,7 GHz Basistakt, maximal 3,1 GHz im Turbo-Modus). Doch was bedeuten schon schnöde Zahlen? In der Praxis entscheidet die Möglichkeit zum verzögerungsfreien Arbeiten, und hier schlägt sich der Testkandidat hervorragend. 
Die höhere Rechenleistung schlägt sich nicht in den PCMarks wieder, wobei der PCMark 7 gar nicht ausführbar war. Work- und Home-Scores fallen mit i7 etwas knapper aus, der Creative geht aber in Führung. Hier erscheint der Griff zum i7-Modell als nicht lohnenswert. 
Die verbaute m.2-SSD von Samsung mit ihren 256 GB Fassungsvermögen hat sich jedenfalls nicht als Flaschenhals erwiesen. Dennoch stellen wir fest, dass exakt dasselbe Modell im HP Elitebook 820-G2 eine deutlich bessere Performance an den Tag legt. Besonders beim Kopieren kleiner Datenblöcke zeigt sich das Laufwerk des Envy 13 sehr gemütlich. Am schnelleren Prozessor dürfte es kaum liegen, eher am Chipsatz – es erscheint jedoch schwer vorstellbar, dass der Broadwell-U PCH seinem jüngeren Skylake-Äquivalent im Envy überlegen sein sollte. Eventuell können hier zukünftige Updates des Chipsatztreibers oder der SSD-Firmware noch Abhilfe schaffen. An die brachiale Leistung der Konkurrenten mit ihren NVMe-Laufwerken wird die Samsung-SSD im HP Envy 13 aber auch dann nicht herankommen. Gut zu wissen, dass sie als eine der wenigen Komponenten auch vom Benutzer ausgetauscht werden kann.
Die prozessorinterne HD Graphics 520 ist eine der schnelleren ihrer Art und reicht in ihrer Leistung an dedizierte Einsteiger-Grafikkarten wie die Geforce 820M heran. In Bezug auf unser Testgerät gewiss nicht uninteressant: Der Grafikchip ist in der Lage, H.265-Videoinhalte in 4K-Qualität via Hardware zu decodieren. Im Falle des Envy 13 dürfte die Grafikleistung zudem vom Dualchannel-Modus des Arbeitsspeichers profitieren, da dieser mangels Alternativen komplett als VRAM herhalten muss.

Im Vergleich zur Broadwell-Grafik, wie sie etwa im HP Elitebook 820 G2 zum Einsatz kommt, ist der Leistungszuwachs zumindest bei den 3DMark-Resultaten deutlich erkennbar. Gegenüber den Werten, die wir auf den beiden Dell XPS 13 mit jeweils derselben iGPU ermittelt haben, liegt das Envy ein paar Prozentpunkte zurück. Deutlich absetzen vom Rest des Feldes kann sich das MacBook, das mit Intels „Premium-iGPU“ Iris ausgestattet ist. 
Die Scores in den 3DMarks steigen ein klein wenig an, 3 oder 7 % sind jedoch keine nennenswerte Größenordnung auf dem ohnehin relativ niedrigen Niveau der integrierten HD 520. Bei Games kann dies indes für ein paar Frames mehr sorgen (+9-10 %), was dann manche Spiele in ruckelfreie Regionen bringen könnte. Verlassen sollten sich Gamer darauf aber nicht, hier ist ein Notebook mit dedizierter Grafik die bessere Wahl. Hier sei das Asus UX303UB mit 940M genannt, siehe Grafik über dem Spiele-Block. Akku Asus G53JW .
Auch neuere Spiele sind auf dem Envy 13 grundsätzlich lauffähig, soweit Sie sich mit niedrigen Grafiksettings und der minimalen, „notebooktauglichen“ Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln zufrieden geben. Auf einem 13-Zöller erscheinen Spielegrafiken aber selbst damit bereits recht fein gezeichnet; die subjektiv sehr kräftigen und lebendigen Farben, die das QHD-Display liefert, tragen ihren Teil dazu bei, dass das Spielen auf dem Envy trotz niedriger Auflösungen tatsächlich Spaß machen kann. 
Der Lüfter des Envy 13 steht auch im Idle-Modus per Default niemals still. Um das zu bemerken, müssen Sie aber entweder direkt an den rückseitigen Lüftungsschlitzen horchen oder sich in einer extrem ruhigen Umgebung befinden – ähnlich wie das Gros der aktuellen Subnotebook-Konkurrenz nimmt sich unser Testkandidat hier sehr zurück. Zumal die Lautstärke wirklich konstant bei 31,5 dB(A) liegt, der Lüfter also nicht durch ständiges Hoch- und Herunterbeschleunigen auffällt. Unter Last ist das Envy dagegen auch aus einiger Entfernung akustisch wahrnehmbar, was sicher auch dem Lüfterverhalten geschuldet ist – die Fans drehen hier nicht durchgehend konstant. Die Grenze des Zumutbaren wird zwar bei weitem nicht überschritten, aber es fällt eben auf. Zum Vergleich: Beide XPS 13 sind nicht nur generell unter Last leiser, sondern halten auch ihre Lüfter auf einem konstanten Umdrehungsniveau.

Das Envy lässt allerdings auch manuelle Eingriffe ins Lüfterverhalten zu, worauf uns ein Leser hingewiesen hat. Im BIOS lässt sich das standardmäßige Always-On des Lüfters deaktivieren; danach sollte er nur noch bei tatsächlichem Bedarf anlaufen und im Idle-Zustand weitestgehend still stehen. Damit kann der Nutzer nach Gusto entscheiden, ob er eher mit einem relativ konstanten Grundrauschen oder aber weitgehender Sille und zeitweiligen "Lüfterimpulsen" leben möchte.
Das HP Envy 13-d004ng mit Core i7 wurde in den Tests etwas lauter als die i5-Variante, bei der Grundlautstärke (Lüfter läuft ständig) und der mittleren Last. 
Die Temperaturentwicklung bei unserem Testsystem war im Großen und Ganzen unproblematisch. Sie liegt zwar in allen Bereichen leicht oberhalb des Konkurrenzfeldes (mit Ausnahme des Dell XPS QHD, das mit seiner höher taktenden i7-6500U deutlich mehr Wärme unter Last erzeugt); im Bereich der Lüfteröffnungen werden unter Vollast sogar um die 50 Grad erreicht. Aber eben auch nur da: Die Hitze zentriert sich mittig im hinteren Teil des Gehäuses – dort, wo sie am wenigsten stört. Ohnehin zeigt die Auswertung des Stresstests, dass das Envy trotz etwas höherer Temperaturwerte die thermische Belastung auch nach einer Stunde unter Höchstlast noch hervorragend im Griff hat. Der Basistakt von 2,3 GHz wird nach gut 10 Minuten zwar auf gute 2 GHz reduziert, verharrt aber fast durchgehend auf diesem Level. Lediglich ein paar "Verschnaufpausen" gönnte sich die CPU zwischendurch und taktete dabei für etwa eine Minute jeweils auf 1,7 GHz herunter. Dadurch wurden zeitweilige Temperaturspitzen abgefangen und ein Durchschnittswert von unter 80 Grad erreicht, der die Lebensdauer des Prozessors nicht gefährden dürfte. Zum Vergleich: Das XPS 13 FHD mit gleicher CPU muss auf 1,4 GHz herunterregeln, um unter der kritischen 80-Grad-Marke zu bleiben.
Das Soundsystem stammt von Bang & Olufsen, einem der renommiertesten Hersteller von Audiokomponenten für den Massenmarkt. Im Vergleich zum Envy 17, dessen 4.1-Speakerkombi den Kollegen Kloevekorn wahrlich begeistern konnte, muss unser Testkandidat zwar mit lediglich zwei Lautsprechern auskommen. Doch auch mit dieser Minimalausstattung fällt das Klangergebnis – quer durch alle Genres – sehr angenehm aus. Bereits im „Urzustand“ überrascht der transparente Klangcharakter, dank dem sich einzelne Instrumente sauber voneinander unterscheiden lassen, was das System fast in die Nähe semiprofessioneller Abhörmonitore rückt. Erwartungsgemäß tun sich die kleinen Speaker mit der Basswiedergabe schwer; die spezielle Steuerungssoftware besitzt allerdings einen sehr ordentlichen Equalizer, mit dem sich ein wenig manuell nachhelfen lässt. Darüber hinaus finden sich hier EQ-unabhängige Konfigurationen für Musik-, Sprach- und Filmwiedergabe, die subjektiv passend austariert sind.
Wie es sich für ein Ultrabook gehört, gibt sich das Envy 13 QHD sehr verbrauchsarm und fällt gegenüber der Konkurrenz nicht aus dem Rahmen. Das Elitebook bringt es im Idle-Modus auf noch einmal deutlich niedrigere Werte, was wohl seinem verbrauchsärmeren, in HD auflösendem 12,5-Zoll-Screen geschuldet sein dürfte. Unter Last kommt es (insbesondere zu Beginn eines Belastungsszenarios) zu Spitzen von um die 40 Watt, die aber vom 45-Watt-Netzteil problemlos aufgefangen werden können. Am Ende unseres Stresstests stand ein guter Durchschnittsverbrauch von 32,1 Watt.

Die Energieaufnahme zeigt es: Während Prime 95 solo ausgeführt mit 35 Watt zu Buche schlägt, sind es im Stresstest bei paralleler GPU-Last nur noch 30 Watt. Direkt nach dem Stresstest rechnet der Prime 95 solo mit 28 Watt. Das sind hinreichende Indizien für CPU-Throttling in dieser Extremsituation. Die Idle-Energieaufnahme unterscheidet sich kaum.
Die Laufzeit des Envy 13 QHD fällt etwas enttäuschend aus. Für sich genommen gar nicht so schlecht, fällt es gegenüber der direkten Konkurrenz teilweise deutlich zurück. Das ist zum Teil der Tatsache geschuldet, dass es auch einen sehr kleinen Akku (45 Wh) besitzt. Dann wiederum irritiert die Tatsache, dass das Elitebook mit einem kaum größeren Akku und einer weniger energieeffizienten CPU im Ruhebetrieb über 4 Stunden länger durchhält. Es kann vermutet werden, dass das QHD-Display des Envy ein ziemlicher Stromschlucker ist; das könnte zumindest einigermaßen das gute Abschneiden bei der Laufzeit unter Volllast erklären. Denn hier tritt die CPU als Hauptverbraucher in den Vordergrund – Punktgewinn für Systeme mit Skylake-Prozessor.

Für den Alltagsgebrauch entscheidender dürften jedoch die Resultate unseres WLAN-Tests sein, bei dem bei mittlerer Displayhelligkeit in fixen Abständen zufällige Webseiten geladen werden. Im „typischen Websurf-Szenario“ liegt das Envy wiederum deutlich zurück und muss nach gut 5 ½ Stunden wieder an die Steckdose – in der Praxis möglicherweise ein echter Nachteil. Das MacBook Pro 13 Retina als Spitzenreiter bringt es dagegen auf gut 9 Stunden, was für einen vollen Arbeitstag im Akkubetrieb reicht.
Eine derart knappe Laufzeit (i7 = ebenfalls 45 Wh) von 3:26 Stunden im WiFi-Test hätten wir nicht erwartet, zumal die Energieaufnahme keine großen Unterschiede ausgibt. Wir wiederholen den Test im Energiesparmodus, im ersten Durchlauf war „HP-Empfehlung“ eingestellt (Ausbalanciert steht nicht zur Verfügung).
Betrachtet man die reinen Testergebnisse, so stellt sich das HP Envy 13-d000ng als recht durchschnittlich dar. Sein QHD-Panel sticht zwar aus der Masse heraus, stellt aber auch keine Rekorde auf (wenngleich die hohe sRGB-Abdeckung und eine geringe Farbabweichung schon eine Nummer sind). Die Leistungsbenchmarks bleiben vollkommen im Rahmen des Erwartbaren, lediglich die verbaute SSD scheint hinter ihren Möglichkeiten etwas zurückzubleiben. In der Praxis sieht die Sache aber in zweierlei Hinsicht anders aus.

Der Umgang mit dem Gerät macht einfach Spaß. Die Arbeit geht jederzeit flott von der Hand – weder die SSD noch der mit 4 GB knapp bemessene Arbeitsspeicher bremsen das System aus. Das Display löst nicht nur extrem hoch auf, sondern liefert auch subjektiv tolle Bilder; da vergisst man schnell kleinere Unzulänglichkeiten wie die nachgiebige Tastatur. Selbst im produktiven Bereich kann das Envy dank Fingerprint-Reader und TPM punkten. Und das Soundsystem ist schlicht und einfach top.

Zum anderen aber – und das ist das wirklich Bemerkenswerte am Envy 13 QHD – gibt es das Gesamtpaket zu einem konkurrenzlos günstigen Preis von gut 1.000 Euro. Wenn es wirklich ein Windows-Subnotebook mit Quad HD-Auflösung sein soll, dann bliebe eigentlich nur noch das Dell XPS 13 QHD – und das kostet gut 500 Euro mehr. Das sehr gute MacBook Pro 13 Retina gibt es teilweise bereits für 1.100 Euro im „Abverkauf“, doch macht der Kauf nur dann Sinn, wenn der Schwerpunkt des Users auch auf Mac-Anwendungen liegt. Wieso auch ein Gerät aus der letzten Prozessorgeneration kaufen und darauf Windows via Bootcamp nutzen, wenn es mit dem Envy 13 QHD eine aktuelle und preislich günstigere native Windows-Alternative gibt? Akku Asus X72JR .

Möglicherweise wegen der vergleichsweise mageren Akkulaufzeit des Envy. In dieser Disziplin sehen sämtliche direkte Konkurrenten besser aus – wobei an das MacBook Pro 13 Retina weiterhin kein Windows-Mitbewerber heranreicht. Dies ist aber auch das einzige wirklich gravierende Manko unseres Testkandidaten. Wer ohnehin den stationären Betrieb vorzieht und nur ab und an auf dem Weg nach Hause im Akkubetrieb arbeiten muss, der findet im HP Envy 13-d000ng einen soliden Wegbegleiter im Subnotebook-Format.

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