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Laptop Akku HP Compaq 2710p

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Asus ersetzt den Core M Prozessor der bisherigen Zenbook-UX305-Modelle durch einen Core i7 Prozessor und bläst damit zum Angriff auf das Macbook Air 13. Trotz der stärkeren CPU verbessern sich die Akkulaufzeiten des Zenbook. Hier macht sich der großkapazitivere Akku bezahlt.
Das Asus Zenbook UX 305 ist uns nicht unbekannt. Wir haben bereits zwei Vertreter der Reihe getestet. Das uns jetzt vorliegende Testgerät stellt in gewisser Weise aber trotzdem eine Premiere dar, weil sich im Inneren etwas getan hat. Der in den bisherigen Modellen verbaute Core M Prozessor wurde in unserem aktuellen Testgerät durch einen Core i7 Prozessor ersetzt. Damit ist eine passive Kühlung des Rechners nicht mehr möglich. Ob der stärkere Prozessor insgesamt mehr Vor- oder Nachteile bietet, verrät unser Testbericht.

Zu den Konkurrenten des Zenbook zählen Rechner wie das Apple Macbook Air 13 (Early 2015), das Dell XPS 13, das Toshiba Kira, das Acer Aspire S7-393.

Da wir bereits zwei Zenbook-Modelle getestet haben, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte, das Display und die Lautsprecher ein - außer es bestehen Unterschiede. Entsprechende Informationen können den Testberichten des Asus Zenbook UX305FA-FC004H und des Asus Zenbook UX305FA-FB003H entnommen werden.
Das Gehäuse des Zenbook gleicht weitgehend demjenigen, das bei den Core-M-Zenbooks zum Einsatz kommt. Es gibt nur einen kleinen Unterschied: Das Gehäuse unseres aktuellen Testgeräts ist knapp 3 mm dicker. Das größere Gehäusevolumen nutzt Asus nicht nur für den nun benötigten Lüfter, sondern stattet das Zenbook gleichzeitig auch mit einem großkapazitiveren Akku (56 Wh vs. 45 Wh) aus. Auch bei der Ausstattung bestehen Unterschiede zu den Core-M-Zenbooks. So liegen dem Core-i7-Modell keine Tasche und kein USB-auf-Ethernet-Adapter bei.
Das Zenbook ist mit dem gleichen Full-HD-Bildschirm ausgestattet, wie das bereits von uns getestete Full-HD-Core-M-Modell. Es handelt sich um ein mattes IPS-Display, das mit sehr guter Helligkeit und einem sehr guten Kontrast aufwarten kann.
Asus liefert mit dem Zenbook UX305LA-FC012H ein Subnotebook im 13,3-Zoll-Format. Der verbaute Core i7 Prozessor bietet genügend Rechenleistung für alle gängigen Anwendungsszenarien. Unser Testgerät ist für etwa 1.100 Euro zu haben. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar. Zum Testzeitpunkt sind die günstigsten Modelle (mit Core M Prozessoren) bereits ab knapp 800 Euro zu haben.
Auf Seiten des Prozessors hat sich unser aktuelles Testgerät im Vergleich mit den bereits von uns getesteten Zenbook-Modellen deutlich verändert. Die bisher verwendeten Core M Prozessoren sind einem Core i7 Prozessor gewichen. In der Folge kann der Rechner nicht mehr passiv gekühlt werden. Asus hat das Zenbook mit einem Intel Core i7-5500U Zweikernprozessor (Broadwell) ausgestattet. Damit steckt einer der aktuell stärksten ULV-Prozessoren in dem Gerät, die Intel zu bieten hat. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,4 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,9 GHz (zwei Kerne) bzw. 3 GHz (ein Kern) beschleunigt werden. Akku HP Compaq 2710p .

Da das Zenbook ursprünglich auf eine passive Kühlung ausgelegt ist, könnte vermutet werden, dass der deutlich stärkere und energiehungrigere Core i7 Prozessor gedrosselt werden muss, um eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten. Das ist nicht der Fall. Alle von uns durchgeführten CPU-Tests hat der Prozessor mit voller Kraft bearbeitet - sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb. Erst bei gleichzeitiger Auslastung von CPU und GPU (Stresstest) setzt eine Drosselung ein. Der Core i7 Prozessor sorgt gegenüber seinen Core M Kameraden für einen deutlichen Leistungsschub. Die Single-Thread-Leistung steigt um 50 Prozent, die Multi-Thread-Leistung um 100 Prozent. 
Eine schnelle Solid State Disk und ein starker Core i7 Prozessor sorgen für ein absolut rund und flüssig arbeitendes System. Problemen sind wir nicht begegnet. Auch die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen sehr gut aus. Das mit einer etwas stärkeren CPU-GPU-Kombination ausgestattete Macbook Air 13 (Early 2015) hat im PC Mark 8 Benchmark einen leichten Vorsprung. Die Systemleistung des Zenbook kann nicht weiter gesteigert werden. Asus hat bereits alles ausgereizt.
Als Systemlaufwerk dient in unserem Testgerät eine Solid State Disk im M.2-Format. Diese bietet eine Gesamtkapazität von 256 GB. Davon stehen dem Nutzer etwa 200 GB zur Verfügung. Der restliche Speicherplatz wird von der Windows Installation und der Recovery Partition in Beschlag genommen. Asus teilt Festplatten/SSDs in der Regel in eine Betriebssystempartition und eine Datenpartition ein. So ist es auch beim Zenbook der Fall. Allerdings wurde bei unserem Testgerät die Formatierung der Datenpartition vergessen. Somit stand gut die Hälfte des Speicherplatzes im Auslieferungszustand nicht zur Verfügung. Das ist aber kein großes Problem: In der Datenträgerverwaltung von Windows kann die Einrichtung der Partition durchgeführt werden. Anschließend ist der gesamte Speicherplatz nutzbar. Die Transferraten der Solid State fallen insgesamt gut aus.
Zusammen mit dem Core i7 Prozessor ist auch ein neuer Grafikkern in das Zenbook eingezogen: Intels HD Graphics 5500 GPU. Sie arbeitet mit Geschwindigkeiten bis zu 950 MHz und unterstützt DirectX 11.2. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks liegen auf einem normalen Niveau für diese GPU. Der Grafikkern profitiert von dem im Dual-Channel-Modus laufenden Arbeitsspeicher. Wie schon auf Seiten der CPU, ist auch bei der GPU ein deutlicher Leistungsanstieg gegenüber den Core-M-Zenbooks zu verzeichnen. Im Vergleich mit den HD Graphics 5300 Kernen bietet der HD Graphics 5500 Kern etwa 70 bis 80 Prozent Mehrleistung.
Das Zenbook schafft es, einige Spiele in niedriger Auflösung und mit geringen bis teilweise mittleren Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Das gilt primär für Spiele mit moderaten Hardwareanforderungen - beispielsweise Dirt Rally. Aktuelle Kracher wie Batman: Arkham Knight erreichen zu keinem Zeitpunkt ausreichend hohe Frameraten. Wer regelmäßig spielen möchte, muss zu einem anderen Notebook greifen. Dass sich 13,3 Zoll und Spielefähigkeit nicht ausschließen, beweist Asus mit einem anderen Modell der Zenbook-Familie. Das Zenbook UX303 ist mit Core i5/i7 Prozessoren und GeForce 840M/940M Grafikkernen zu bekommen. Entsprechend ausgestattete Geräte fangen bei etwa 1.000 Euro an.
Trotz des deutlich stärkeren Prozessors entwickelt das Zenbook über den gesamten Lastbereich nicht allzu viel Lärm. Im Leerlauf steht der Lüfter in der Regel still. Es herrscht dann Lautlosigkeit. Unter Last muss der Lüfter natürlich arbeiten. Bei voller Auslastung des Prozessors (Prime95) messen wir einen Schalldruckpegel von 39,3 dB - ein akzeptabler Wert. Während des Stresstests (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) sinkt der Wert auf 36 dB, da CPU und GPU gedrosselt werden. Akku HP Folio 13 .
Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Zenbook im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen. Der Prozessor arbeitet für etwa 5 Minuten mit 2,4 GHz. Dann wird er auf 1,4 bis 1,5 GHz abgebremst. Beim Grafikkern verläuft es andersherum. Dieser läuft in den ersten fünf Minuten mit 450 bis 500 MHz und wird dann auf 700 bis 750 MHz beschleunigt. Trotz der flachen Bauweise des Zenbook fällt die Erwärmung relativ moderat aus. Während des Stresstests registrieren wir lediglich im Bereich der CPU Temperaturen oberhalb von 40 Grad Celsius. Damit fällt die Temperaturentwicklung ähnlich aus wie bei den passiv gekühlten Core-M-Zenbooks.
Im Leerlauf genehmigt sich das Zenbook eine Leistungsaufnahme von bis zu 6,5 Watt - ein sehr guter Wert. Nicht anders sieht es bei den Core-M-Zenbooks aus. Dass der Energiebedarf des Core i7 Modells unter Last höher ausfällt, überrascht nicht. Bei mittlerer Last (3D Mark 2006) steigt der Bedarf auf bis zu 30,8 Watt. Ähnlich sieht es bei voller Auslastung der CPU (Prime95) aus. In diesem Fall liegt der Wert bei konstanten 30,4 Watt. Da CPU und GPU während des Stresstests gedrosselt werden, liegt die Leistungsaufnahme dann bei 27 Watt. 
Im Idle-Modus erreicht das Zenbook eine Laufzeit von 24:29 h. Damit positioniert es sich zwischen dem Apple Macbook Air 13 (Early 2015) (26:12 h) und dem Dell XPS 13 (21:35 h). Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Readers Test überprüft. Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Zenbook den Betrieb nach 1:48 h ein. Erneut ordnet es sich zwischen dem Macbook Air 13 (1:37 h) und dem XPS 13 (2:25 h) ein. Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei arbeitet der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind eingeschaltet.

Unseren praxisnahen WLAN-Test beendet der Asus Rechner nach 9:29 h. Er liegt damit hinter dem Macbook Air 13 (10:20 h) und dem Dell XPS 13 (9:58 h) zurück. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Profil 'Ausbalanciert' ist aktiv und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die Videowiedergabedauer testen wir, indem wir den Kurzfilm Big Buck Bunny (H.264-Kodierung, 1.920 x 1.080 Bildpunkte) in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Funkmodule sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² reguliert. Das Zenbook erreicht eine Laufzeit von 9:42 h. Bei den beiden Konkurrenten haben wir diesen Test nicht durchgeführt.

Alles in allem liefert das Zenbook hervorragende Akkulaufzeiten. Im WLAN-Test hält es sogar noch etwas länger durch als das Full-HD-Core-M-Modell. Dies ist dem größeren Akku des Core-i7-Modells (56 Wh vs. 45 Wh) zu verdanken.
Asus hat mit dem Zenbook UX305 ein leichtes, sehr schlankes und schickes Subnotebook geschaffen. Der Core i7 Prozessor sorgt im Vergleich mit seinen Core M Geschwistern für ein massives Leistungsplus. Auf Seiten der Ergonomie müssen nur leichte Einschränkungen hingenommen werden: Eine passive Kühlung des Core i7 Prozessors ist nicht möglich. Von dem verbauten Lüfter bekommt man im Alltagsbetrieb aber kaum etwas mit. Er steht in der Regel still. In Sachen Erwärmung liegt das Core-i7-Modell gleichauf mit den Core-M-Modellen. Asus hat unserem aktuellen Testgerät nicht nur einen stärkeren Prozessor verpasst, sondern auch einen Akku mit etwas mehr Kapazität. In der Folge werden die schon guten Akkulaufzeiten der Core-M-Zenbooks noch etwas übertroffen. Ansonsten zeigt auch das Core-i7-Zenbook die gleichen guten Eigenschaften wie das Core-M-Pendant. Eine schnelle Solid State Disk sorgt für ein flink arbeitendes System. Der helle, kontrastreiche, matte IPS-Full-HD-Bildschirm liefert ein brillantes Bild.

Ein stärkerer Prozessor und ein größerer Akku machen aus einem guten Subnotebook ein besseres. Potentielle Käufer können nun entscheiden, was ihnen wichtiger ist: Ein lautloser Betrieb oder möglichst viel Rechenleistung. Akku HP Pavilion dm4 .

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