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Laptop Ersatzakku Lenovo IdeaPad U350

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Neben der GT-, GS- und GE-Serie bietet MSI im Gaming-Bereich auch die Einstiegsmodelle GP62 und GP72 an. Nachdem der 15-Zoll-Spross bereits getestet wurde, werfen wir jetzt einen Blick auf die 17-Zoll-Version. Hier unsere Eindrücke.
Ob es sich beim MSI GP72 um eine waschechte Gaming-Plattform oder »nur« um ein Allround-Notebook handelt, darüber lässt sich streiten. Während die High-End-Grafikkarten GeForce GTX 980M, GTX 970M und GTX 965M über einen flotten GDDR5-Videospeicher verfügen, ist die im GP62 und GP72 verbaute GeForce GTX 950M nur mit DDR3-VRAM ausgestattet. Entsprechend würden wir die beiden Laptops eher zur Mittelklasse zählen, was auch die Test-Einstufung »Multimedia« begründet.

Im Vergleich zu den teureren Brüdern der eingangs erwähnten GE-, GS- und GT-Reihe muss man noch weitere Abstriche machen. So enthält das von uns getestete GP72-2QEi781 kein Solid State Drive, sondern lediglich eine HDD, die immerhin 1.000 GByte fasst. Hinzu kommen ein DDR3-RAM-Modul mit 8 GByte (insgesamt sind 16 GByte möglich) und ein klassischer DVD-Brenner. Abgerundet wird das Paket von einem matten Full-HD-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln.

Kritik gibt es vor allem für die fehlende Tastaturbeleuchtung. Im Jahr 2015 sollte man dieses Feature bei Notebooks ab 1.000 Euro erwarten können. Je nach Modell sind die anderen Familienmitglieder deutlich besser bestückt (16 GByte RAM, Blu-ray-Laufwerk, 4K-Panel etc.). Beim Prozessor müssen Käufer keine Kompromisse befürchten. Der 2,7-3,5 GHz flotte Core i7-5700HQ aus Intels Broadwell Generation (14 nm) wirkt angesichts der GeForce GTX 950M fast schon überdimensioniert. In unseren Augen hätte es auch eine Dual-Core-CPU mit Hyper-Threading getan, welche den Preis nach unten drücken würde.

Apropos Kosten: Aufgrund der relativ schwachen AMD Konkurrenz (Nvidia diktiert momentan die Preise) und des hohen Dollar-Kurses ist die deutsche Edition nicht gerade günstig. Rein von der GPU-Power sollte sich das GP72-2QEi781 bei höchstens 1.000 statt 1.100 Euro ansiedeln (ohne Windows 10 ist das Notebook 100 Euro billiger). Kurzum: Das Preis-Leistungs-Verhältnis von MSI war schon einmal besser. Dieses Problem betrifft derzeit allerdings viele Hersteller.
Lob gebührt MSI für den Wechsel des Chassis. Bezeichneten wir den indirekten Vorgänger noch als »Relikt aus vergangenen Tagen«, macht das GP72 optisch und qualitativ eine deutlich bessere Figur. Neben dem runderen Gesamtauftritt (das Design orientiert sich stark am GE72) wäre an dieser Stelle die Materialauswahl zu nennen. Im Gegensatz zum GP70 besteht die Handballenauflage des GP72 aus Aluminium, was sich eine ganze Ecke hochwertiger anfühlt.

Um die Stabilität ist es leider nicht ganz so gut bestellt. Dass man den Deckel ohne große Mühe verwinden kann, sehen wir bei Notebooks häufig. Der Bereich um das optische Laufwerk lässt sich ebenfalls spürbar eindrücken. Ansonsten ist die Festigkeit des Chassis ausreichend.

Die Abmessungen ähneln denen anderer Multimedia-Notebooks (als Beispiel sei das Asus N751JX genannt). Mit einer Höhe von 34 Millimetern wirkt der 17-Zöller weder dick noch extrem flach. 2,8 Kilogramm Gewicht sind ebenfalls akzeptabel und liegen sogar unter dem Niveau des 25 Millimeter dünnen Acer V 17 Nitro (3,0 kg). Die Verarbeitung empfanden wir als relativ gut. Einzig der Übergang zwischen dem Panel und dem Displayrahmen könnte etwas sauberer sein (die Beleuchtung scheint mitunter durch).

Abschließend noch ein paar Worte zu den Scharnieren. Obwohl man das Gerät nur mit zwei Händen aufklappen kann (Baseunit schwingt mit), neigt der Deckel bei kräftigeren Erschütterungen zum Wippen. Insgesamt hat uns das schwarze Chassis ordentlich gefallen. Wenn man die fehlende Tastaturbeleuchtung und die etwas ungünstig platzierten Statuslämpchen an der Notebook-Front ausklammert, leistet sich MSI keine größeren Patzer.
Die Anschlussausstattung entspricht 1:1 dem 17-Zoll-Bruder GE72. Da sich im rechten Bereich nur ein USB-2.0-Port, der SD-Kartenleser und der Stromeingang befinden, lässt sich problemlos eine Maus verwenden. Linkshänder werden mit dem GP72 nicht glücklich. MSI setzt hier auf drei USB-3.0-Ports, zwei Audio-Buchsen (Mikrofon + Kopfhörer), einen HDMI- respektive Mini-Displayport-Ausgang und einen Gigabit-LAN-Port. Auf Wunsch kann man die ganze Technik per Kensington Lock sichern.
Die Performance des Kartenlesers ist ziemlich mager. Unser Testmodell Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II, das nach Hersteller-Angaben bis zu 260 MB/Sek schafft, absolvierte den sequentiellen Benchmark nur mit 36,8 MB/Sek (AS SSD). Das Verschieben von 250 Bildern (1,07 GB) dauerte knapp 34 Sekunden, was umgerechnet 29,6 MB/Sek sind. Ersatzakku Lenovo IdeaPad S205 .

Das Funkmodul (Intel Dual Band Wireless-AC 3160) erledigt seinen Job mehr als ordentlich. Über eine Distanz von 10-15 Metern war auch durch mehrere Wände noch eine Verbindung mit dem Router möglich, wobei die Windows Anzeige im Schnitt auf 1-2 Balken einbrach (~10-20 Mbit/s). Wie es die Bezeichnung andeutet, beherrscht der Funkadapter nicht nur WLAN 802.11 a/b/g/n, sondern auch den neuen ac-Standard (2,4 & 5,0 GHz). Bluetooth 4.0 wird ebenfalls unterstützt.
Fotos des Innenlebens können wir leider nicht bieten, da MSI dem Gehäuseboden einen Garantieaufkleber verpasst, den wir bei Shop-Geräten nicht entfernen dürfen. Abhilfe schafft der Artikel zum 15-zölligen GP62, das der amerikanische Kollege geöffnet hat. Wie das entsprechende Bild im Test zeigt, enthält die GP Reihe nur einen Gehäuselüfter, der sich um die Abwärme von CPU und GPU kümmert (das GE62 und das GE72 besitzen zwei Lüfter). Dazu gesellen sich zwei RAM-Bänke, ein M.2-Slot für Solid State Drives und ein 2,5-Zoll-Schacht für SSDs, HDDs und Hybrid-Modelle. Schade: Zum Erreichen der Komponenten und des 6-Zellen-Akku muss der komplette Boden abgeschraubt werden.

Obwohl es MSI nicht allzu sehr mit vorinstallierten Programmen übertreibt, bringt die Software das System oft an seine Grenzen. Direkt nach dem Bootvorgang, der deutlich länger als mit einer SSD ist, fühlt sich Windows 10 ungemein träge an. Im Extremfall dauert es mehrere Minuten, bis das Betriebssystem ordentlich reagiert und den Webbrowser etc. öffnet.

Es wäre allerdings vermessen, die dürftige Performance nur auf die MSI Tools zu schieben (unten sehen Sie ein paar Beispiele). »Dank« der Trial-Version von Norton Security und der Zwangs-Updates von Windows 10, welche gerne nach dem Booten stattfinden, wird die HDD zusätzlich belastet. Selbst nach dem Entrümpeln des Autostarts und der Deinstallation überflüssiger Software kommt das GP72 nie so richtig in die Gänge. Entsprechend raten wir Ihnen zum Einbau einer SSD oder gleich zum Kauf des GE72.

Der Lieferumfang besteht aus einem Quick Start Guide, einem Garantiebuch und einer Anleitung für die Wiederherstellung des Systems (Recovery-DVDs sind nicht dabei). Darüber hinaus entdeckt man im Karton noch ein 428 Gramm schweres und knapp 14,5 x 7,5 x 2,5 cm großes 120-Watt-Netzteil.
Die Tastatur ist bei MSI Geschmackssache. Während Person X das auf Spieler ausgerichtete Layout zu schätzen weiß, wird sich Person Y über das einzeilige Enter und die verschobene <|> bzw. #' Taste ärgern. Vielschreiber sollten zu einem Konkurrenz-Produkt mit Standard-Layout greifen.

In den restlichen Kategorien schlägt sich das Keyboard wacker. Druckpunkt und Anschlag müssen sich nicht hinter anderen Modellen verstecken. Der dedizierte Nummernblock und die futuristisch angehauchte Beschriftung können ebenfalls überzeugen. Während die Tasten des Hauptblocks auf eine Größe von 14 x 14 mm kommen, sind die Ziffern im rechten Areal nur 12 mm breit. Die Extra-Bottons, welche MSI links neben der Power-Taste angebracht hat, aktivieren übrigens das Dragon Gaming Center und die Cooler-Boost-Funktion. Letztere erhöht die Lüfteraktivität zugunsten der Temperaturen, was wir in Anbetracht der Geräuschentwicklung jedoch nicht empfehlen können.
Wie die Tastatur bewegt sich auch das Touchpad auf einem guten Niveau. MSI verzichtet beim GP72 auf die moderne Clickpad-Mechanik, welche vielerorts eher schlecht als recht funktioniert. Durch die dedizierten Maustasten werden Links- und Rechtsklicks stets einwandfrei angenommen. Bei den Themen Präzision und Stabilität schneidet das Touchpad ebenfalls besser als die meisten Clickpads ab. Ersatzakku Lenovo G570 .

Ob man sich mit der leicht angerauten Oberfläche anfreundet, variiert von Nutzer zu Nutzer. Zwar sorgt die Struktur für mehr Feedback, im Gegenzug leiden jedoch die Gleiteigenschaften. Hinsichtlich der Dimensionierung fällt das Touchpad üppig aus: 10,9 x 6,2 cm erlauben auch größere Bildstrecken ohne ein Nachsetzen des Fingers. Eine Gesten-Unterstützung ist natürlich auch an Bord, wobei die Zoom-Funktion etwas störrisch ist und der Bildlauf erst im Treiber angeschaltet werden muss.
Wie die meisten aktuellen Notebooks enthält das GP72 ein entspiegeltes Full-HD-Display. Gut so, denn die GeForce GTX 950M wäre für Auflösungen im 3K- und 4K-Bereich deutlich zu schwach (siehe Benchmarks).
Dank der matten Oberfläche lässt sich das GP72 prima außerhalb geschlossener Räume verwenden. Zumindest theoretisch, weil die Leuchtkraft des integrierten Panels eher mittelprächtig ist. Mit rund 230 cd/m² ordnet sich das CMN N173HGE-E11 knapp 100 cd/m² hinter dem LG Philips 173WF4-SPD1/SPF1 des Asus GL771JW respektive Acer V 17 Nitro ein. Auch das Schenker XMG A705 und das Asus N751JX (AU Optronics B173HW02 V1) leuchten heller. Allerdings punktet das MSI GP72 mit einem niedrigen Schwarzwert. 0,25 cd/m² sprechen für eine knackige Darstellung von dunklen Inhalten.
Der Kontrast kann sich ebenfalls sehen lassen: 1.000:1 knackt bei Weitem nicht jedes Konkurrenz-Notebook. Ähnliches gilt für den Farbraum: Mit einer sRGB-Abdeckung von 95 % und einer AdobeRGB Abdeckung von 61 % sprintet das CMN173HGE-E11 an den meisten Panels vorbei. Nachholbedarf besteht vor allem bei der Farbgenauigkeit. Im Auslieferungszustand weist das Display einen deftigen Blaustich auf, der sich durch eine Kalibrierung jedoch beseitigen lässt. Laut unserer Messungen mit der Profi-Sofware CalMAN profitieren auch die Graustufen und der Gamma-Wert deutlich von einem »Tuning«.
Kommen wir zu den Blickwinkeln, die vertikal zwar nicht an ein gutes IPS-Panel heranreichen, für ein TN-Produkt allerdings überdurchschnittlich sind. Top: Von nervigen Lichthöfen blieb unser Testgerät – trotz der zweitklassigen Ausleuchtung (77 %) – verschont.
Das MSI GP72 richtet sich mit seiner Hardware vor allem an Multimedia-Fans, die ihr Notebook gleichermaßen für Office, Internet, Musik, Videos und Spiele nutzen möchten. In all diesen Bereichen liefert das Gerät eine brauchbare Vorstellung ab, ohne das Performance-Level eines typischen Gaming Laptops zu erreichen. Als Hauptkonkurrenten betrachten wir 17-Zoll-Notebooks, die zwischen 1.000 und 1.500 Euro kosten und von einer GeForce GTX 950M oder GeForce GTX 960M angetrieben werden. Schwächere Systeme auf 930M- oder 940M-Basis sind für Gaming-Interessierte denkbar ungeeignet.
Als Prozessor integriert MSI mit dem Core i7-5700HQ ein bärenstarkes Vierkernmodell, das unter Last mit 2,7-3,5 GHz taktet und – im Gegensatz zur älteren Haswell Generation – auf 14 statt 22 nm kleine Strukturen setzt. Trotz der neuen Herstellungstechnik ist die Leistung der Broadwell Architektur kaum höher.
Wenn man die Ergebnisse des Cinebench R15 betrachtet, werkelt der Core i7-5700HQ nicht einmal 10 % flotter als der extrem beliebte Haswell Bruder Core i7-4720HQ (2,6-3,6 GHz), der in nahezu allen Konkurrenz-Produkten steckt. Ein Grund für den relativ geringen Vorsprung ist die Tatsache, dass der Core i7-5700HQ im GP72 sein Potenzial nicht ganz entfalten kann. Wie der 17-Zoll-Bruder GT72 eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, läuft das High-End-Modell bei Multi-Core-Last theoretisch mit seinen vollen 3,5 GHz (Haswell CPUs schaffen den maximalen Takt nur bei Single-Core-Belastung).
Spürbare Auswirkungen hat der eingeschränkte Turbo allerdings nicht. 3,1-3,4 GHz in Multi-Core-Szenarien sind immer noch üppig. Zumal der Core i7-5700HQ via Hyper-Threading acht Threads parallel bearbeiten kann. Zu einem Throttling, also einer Drosselung unter den Basiswert, kommt es nur unter Volllast, was den meisten Nutzern nie passieren dürfte.
Wie bereits angesprochen enttäuscht die System-Performance etwas. Ohne Solid State Drive als Windows Partition hat man oft das Gefühl, ein mehrere Jahre altes Notebook vor sich zu haben. Im PCMark 7, der sehr viel Wert auf einen schnellen Massenspeicher legt, fällt der Gesamt-Score entsprechend dürftig aus. 3.284 Punkte können auch von einem ordinären Office- oder Budget-Notebook stammen. Der PCMark 8 ist mit dem GP72 deutlich gnädiger: 3.351 Punkte im Home- und 4.532 Punkte im Work-Durchlauf sind dem Kaufpreis angemessen.
MSI greift beim Testgerät auf eine 1.000-GByte-HDD aus dem Hause Western Digital zurück (Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0), die mit 5.400 U/Min rotiert und beim sequentiellen Test des CrystalDiskMark über 100 MB/Sek erreicht – ein anständiger Wert für eine HDD. Optional lässt sich das GP72 noch mit einer SSD im kompakten M.2-Format bestücken. Ersatzakku Lenovo Thinkpad T420s .
Dank Nvidias Optimus Technik kann das Allround-Notebook dynamisch zwischen der im Prozessor integrierten Grafikeinheit und der dedizierten GeForce GPU wechseln. Während die HD Graphics 5600 für Alltagsaufgaben gedacht ist, aktiviert sich die GTX 950M bei rechenintensiven 3D-Anwendundgen (Spiele etc.). Da Nvidias Mittelklasse-GPU mit DDR3-VRAM auskommen muss, fällt die Leistung teils deutlich hinter die GeForce GTX 960M zurück, welche ebenfalls 640 CUDA Cores und überwiegend 2.048 MByte Speicher enthält (128-Bit-Interface).
Größter Unterschied neben dem VRAM-Typ sind die Taktraten. Anstelle von 1.097-1.176 MHz erreicht der Kern der GTX 950M nur 993-1.124 MHz. Jedoch kommt der Turbo (auch GPU Boost gennant) im GP72 voll zur Geltung, so dass die Taktdifferenz nicht ganz so riesig ist. Beim Performance-Vergleich rangiert der 17-Zöller auf dem Level des GTX-950M-Konkurrenten Asus N751JX. Notebooks mit GeForce GTX 960M sind um einiges flotter. Im Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark beträgt der Vorsprung knapp 40 %. 
Mehr als 1.920 x 1.080 Bildpunkte und hohe Settings sollte man dem MSI GP72 nicht zumuten. Extrem anspruchsvolle Titel wie Watch Dogs und Batman Arkham Knight zwingen den Nutzer sogar zu mittleren Details und/oder einer Reduzierung der Auflösung. Wer eher harmlose Titel zockt (z. B. Fifa 15), kann jedoch oft alle Optionen auf Anschlag stellen und hochwertige Kantenglättung aktivieren.
Die Lautstärke des MSI GP72 erinnert grob an die Geräuschentwickling des Asus N751JX-T4056H. Mit 31-35 dB(A) ist der 17-Zöller im Idle-Betrieb zwar nicht lautlos, das dezente Lüfter- und Festplattenrauschen dürfte jedoch kaum einen Nutzer stören. Bei halbwegs fordernden Tätigkeiten (Installationen etc.) sieht die Lage etwas schlechter aus: Hin und wieder neigt der Gehäuselüfter zum Auftouren, was angesichts der Hardware-Temperaturen nicht unbedingt sein müsste.

Unangenehm laut wird das GP72 allerdings zu keiner Zeit. Selbst im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 erreichte der Lüfter höchstens 43 dB(A). Bei »normalen« 3D-Anwendungen sind es ebenfalls um die 43 dB(A). Notebooks mit kräftigeren GPUs tendieren unter Last häufig Richtung 50 dB (siehe Tabelle), was einem störend lauten Pegel entspricht.
Zu den größten Schwächen des GP72 zählt die relativ hohe Temperaturentwicklung. Bereits im Leerlauf erwärmt sich die linke Hälfte des Chassis spürbar, wobei 35 °C im Handballenbereich noch akzeptabel sind. Asus präsentiert sich hier von einer besseren Seite. Sowohl das N751JX als auch das GL771JW bleiben im Idle-Betrieb unter 30 °C.

Beim Stresstest siedelt sich das MSI GP72 ebenfalls im Mittelfeld an. Nach einer Stunde Volllast erreicht das Chassis durchschnittlich 40 °C (oben) bzw. 39 °C (unten). Auf dem Schoß sollte man den 17-Zöller nicht unbedingt betreiben. Eine Maximaltemperatur von 50 °C spricht gegen einen längeren Spieleeinsatz. Das WASD-Areal wird mit bis zu 46 °C nicht ganz so heiß.
Während das GP62 in der Audio-Kategorie mit 40 % abgestraft wurde, ergattert das GP72 eine deutlich bessere Note. Ursache ist die Anwesenheit eines Subwoofers, welcher dem 15-Zoll-Modell fehlt. Was aber nicht bedeutet, dass die Soundqualität voll überzeugen kann. Die im Frontbereich integrierten Speaker produzieren nur einen mittelmäßigen Ton, der sich vom Asus N751JX geschlagen geben muss.

Ohne den »Nahimic Audio Enhancer« wäre der Abstand zum Kontrahenten vermutlich noch größer. Letztere Software ist mit ihrer hübschen und aufgeräumten Oberfläche sowie den zahlreichen Optionen überaus gelungen. Als weiteren Pluspunkt sollte man die hohe Maximallautstärke des Soundsystems anführen. Andere Notebooks lassen sich nicht so kräftig aufdrehen, wobei der Klang zusehends blecherner wird.
Der Strombedarf des GP72 ist im Idle-Betrieb etwas höher als beim Asus N751JX. Statt 9,1-17,8 Watt genehmigt sich das MSI Notebook 13,8-23,2 Watt. Im 3DMark 06 verbraucht hingegen das Asus Gerät mehr. So konnten wir dem GP72 bei der ersten Szene nur einen Durchschnittswert von 78,8 statt 89,7 Watt entlocken. Der maximale Stromverbrauch ist wegen dem Throttling nicht 1:1 vergleichbar.
Die Akkulaufzeit des MSI GP72 lässt eher an ein Gaming- als ein Multimedia-Notebook denken. Abhängig von der Auslastung, der Display-Helligkeit und dem Energiesparplan hält der Laptop 1-6 Stunden ohne Netzteil durch. Unter realistischen Bedingungen, wie sie unser WLAN-Parcours und der HD-Video-Test simuliert, kann man mit etwa 2-3 Stunden rechnen. Aufgrund des potenteren Akkus (56 vs. 42 Wh) macht das Asus N751JX erst 50 % später schlapp.
Im direkten Vergleich mit dem ähnlich teuren Asus N751JX-T4056H hat es das MSI GP72-2QEi781 schwer. So kann der 17-Zoll-Konkurrent nicht nur mit einer höheren Akkulaufzeit, sondern auch mit einem besseren Soundsystem aufwarten. Reisefreudige Nutzer werden zudem das leuchtstärkere Display des N751JX bevorzugen, wobei das GP72 mit einem moderaten Gewicht auf Kundenfang geht (2,8 vs. 3,4 Kilogramm).

Welches Notebook die schönere Optik bietet, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Durch den helleren Farbton wirkt das Asus jedenfalls frischer. Auch die Verarbeitung und der generelle Qualitätseindruck sind beim N751JX etwas wertiger. Im Bezug auf die Ausstattung, die Performance und die Eingabegeräte nehmen sich die Notebooks kaum etwas.

Da das Gehäuse überdurchschnittlich warm wird, scheitert das GP72 sehr knapp an der 80-%-Marke. Das Asus N751JX kann sich nicht zuletzt durch seine bessere Kühlung um 6 % distanzieren. MSI Freunde mit Gaming-Fokus sind bei der teureren GE-, GS-, und GT-Serie richtig. Ersatzakku Lenovo IdeaPad U350 .

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