Melden Sie unangemessenen Inhalt

Laptop Ersatzakku Toshiba Qosmio F60-10J

{
}

Das Schweizer Taschenmesser der Notebook-Welt möchten die 2-in-1 Convertibles sein. Für 800 Euro hat Lenovo eine interessante Konfiguration im Programm, die Office-Worker, Gelegenheitsspieler und Media-Konsumenten gleichermaßen zufriedenstellen dürfte.
Man kann es drehen und wenden, wie man möchte: Convertibles mit 360-Grad-Gelenk sind im Markt angekommen - der Erfolg des handlichen ThinkPad Yoga 12 oder des Yoga 3 11 scheint es zu beweisen. Lenovo stürzt sich geradezu in eine neue Welt und fordert sogar die zurückhaltend konventionelle Business-Kundschaft zum Umdenken auf. Hier hat der Hersteller das ThinkPad Yoga 15 im Programm, für den Consumer steht das spieletaugliche Lenovo Yoga 3 14 (940M) bereit. Der Schritt auf 15 Zoll scheint logisch, ob es praktisch ist, das bleibt fraglich.

Unser Testgerät bringt als Lenovo Yoga 500-15 ein 15,6 Zoll mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten in IPS mit. Dazu gesellt sich ein potentes Trio aus Core i5 5200U, 8 GB RAM und Nvidia GeForce 940M. Diese Hardware ist als „normales“ Notebook für 500 bis 600 Euro zu haben. Als Yoga mit Tablet-Option kostet es derzeit 800 Euro.

Konkurrenten mit ähnlichem Convertible-Ansatz und 15,6-Zoll-Panel gibt es bereits einige. Aus eigenem Hause ist schon seit 2014 das Lenovo IdeaPad Flex 15 am Start, mit Haswell SoC wird es noch immer verkauft. Das Flex 2 Pro 15 als Broadwell Update macht die Technik up to date, hier gibt es demnächst ein Test-Update. Asus umsorgt mit Transformer Book Flip TP550LA und TP500LA in unzähligen Varianten die Kundschaft. HP versucht sein Glück mit dem Envy 15-u200ng x360, und Toshiba reihte sich kürzlich mit dem Satellite Radius 15 ein. Preislich bewegen sich alle 360-Grad-15-Zoller mehr oder weniger auf einem Niveau, wenn ähnliche Konfigurationen zugrunde gelegt werden. Kann das Yoga 500-15 ganz vorn mitmischen? 
Die straffe Kunststoff-Konstruktion mit einer Oberschale aus gebürstetem Aluminium macht einen wertigen und soliden Eindruck. Die Base können wir mit zwei Händen nur marginal verziehen, durch die Alu-Oberfläche und das relativ hohe Gewicht des Yoga 500 haben wir stets das Gefühl, ein solides Convertible in den Händen zu halten. Die beiden silbernen Scharniere sind nicht ganz so massiv wie sie optisch wirken. Unter der Kunststoff-Kappe befinden sich aber zwei starke Gelenke mit einem Körper aus Metall, der straff an Base und Deckel angeschlossen ist. Die Öffnung des Deckels mit einer Hand gelingt nicht.

Die Unterschale ist glatt und ohne Wartungsfach. Dies und der fest integrierte Akku sind ein Nachteil für Reparatur und Wartung, für die Stabilität aber sicher ein Vorteil. An keiner Stelle lässt sich die Unterseite eindellen. Nicht so beim Deckel. Dieser hat zwar eine druckresistente Rückseite, in der Diagonalen jedoch kann er deutlich verzogen werden. Hierbei bemerken wir, wie sich Rahmung und Rückseite aneinander verschieben.

Beim Öffnen auf 360 Grad, den Tablet-Mode, legt sich der Deckel auf die großen runden Standfüße. Die Arbeitsumgebung wird von einer Gummilippe umrandet, durch sie liegt die gebürstete Alu-Oberfläche nicht auf dem Tisch und zerkratzt. Da diese nur eine Höhe von noch nicht einmal einem Millimeter aufbaut, sind Kratzer bei kleinen Unebenheiten auf der Ablagefläche aber über die Zeit nicht vermeidbar. Tasten und ClickPad sind im Tablet-Mode inaktiv.

Wer das Tablet auf den Händen trägt, könnte sich an dieser Unebenheit stören. Was uns aber am meisten auffällt, ist der deutliche Spalt zwischen den beiden gewölbten Rückseiten. Dieser erzeugt einen deutlichen Bruch und macht beim Hantieren nicht den besten Eindruck. Das Tablet kann nicht arretiert werden, eine magnetische Arretierungshilfe gibt es ebenfalls keine. Sofern das Tablet auf dem Tisch betrieben wird, stören diese Punkte nicht. Anders aber beim Herumtragen oder dem sitzenden Einsatz. Hier macht sich das Auseinanderdriften der beiden schweren Einzelkomponenten negativ bemerkbar.
VGA d-Sub entfällt, auf RJ45 hat Lenovo aber nicht verzichtet, wahrscheinlich weil das Yoga 500 vornehmlich als Standard-Laptop benutzt wird und nur zum kleineren Teil als Convertible. Der für Lenovo typische One Key Recovery Button befindet sich als versteckte Ausführung in einer kleinen Öffnung. Der Button zum Aufruf des Wiederherstellungsmanagers muss mit einer Büroklammer ausgelöst werden.

Mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte testen wir die Performance des eingesetzten Card Readers. Die maximale Übertragungsrate beträgt bis zu 86 MB/s (Lesen) beim Kopieren von großen Datenblöcken, das Schreiben auf der SD geht etwas langsamer mit 63 MB/s vonstatten. Unser Paket mit JPG-Bilddateien (je rund 5 MB) wurde in 17 Sekunden auf die Festplatte kopiert, das ist sehr schnell. Langsame Kartenleser benötigen hierfür über 30 Sekunden.
Im Yoga 500 werkelt ein Funkadapter von Intel, der Wireless-AC 3160. Der Chip unterstützt Bluetooth 4.0 und WLAN nach 802.11a/b/g/n/ac (2,4 und 5 GHz). Damit sind auf Single-Stream theoretisch 433 Mbit/s brutto möglich, die Praxis ist weit davon entfernt. Am 15-Meter-Messpunkt außerhalb des Gebäudes sind bei 1-3 Balken bis zu 6,5 Mbit/s möglich. Websites werden dabei schnell geladen. Den 45-Meter-Messpunkt erreicht der 15-Zoller mit 1 Balken Signalstärke. Die Verbindung bricht nicht ab, Websites werden aber nur mit höchstens 500 Kbit geladen. Der Seitenaufbau dauert länger, ist aber für erschwerte Bedingungen noch akzeptabel. Zum Vergleich, zirka 25 % unserer Testgeräte haben am 45-Meter-Messpunkt das Signal des AC-Routers komplett verloren, und nur eine Handvoll ausgewählter WLAN-Chips hielt die Verbindung über die 45 Meter hinaus. Es handelt sich um das individuelle Setting des Autors, das nur einen Anhaltspunkt über die Leistungsfähigkeit des Chips und der Antennen geben kann.

Die in den Displayrahmen eingebaute 1,0-Megapixel-Webcam taugt nicht viel, der CMOS Sensor liefert selbst bei sehr gutem Tageslicht (Sonnenschein) die folgend aufgeführten Bilder ab. Flächen sind ausgewaschen, Details fehlen. Sie muten an, als ob ein Vintage-Effekt drübergelegt wurde. Das Mikrofon macht im Gegensatz eine gute Figur, siehe unter Lautsprecher. Ersatzakku Toshiba Satellite A500 .

Unserem Yoga 500 mit Windows 8.1 liegen weder Treiber-CDs noch sonstiges Zubehör bei. Im Karton befinden sich neben dem 65-Watt-Netzteil nur eine Kurzanleitung und ein Faltblatt mit Garantie-Kontakten. Die kostenfreie Windows-10-Installation ist möglich.

Eine Wartungsklappe ist nicht vorhanden. Zu Gunsten des Verleihers haben wir auf eine Öffnung des Yoga 500 verzichtet. Das Öffnen scheint nach dem Lösen von 11 Schrauben möglich zu sein.

Wie bei Lenovos Mittelklasse üblich, kommt das Yoga 500 mit 24 Monaten Garantielaufzeit auf den Markt. Vergleichsweise günstige Erweiterungspakete (Bring-in-Service: 24/36 Monate ab 32/58 Euro) lassen eine Verlängerung dieser Zeitspanne ratsam erscheinen.
Auf der Tastatur bereitet das Schreiben Freude. Die Accu-Type-Tasten sind zwar nicht konisch gewölbt, sie haben aber durch eine fest aufliegende Unterlage einen straffen, beinahe harten Anschlag, sowie einen deutlichen Druckpunkt und einen mittleren Hubweg. Die Oberfläche der Tasten ist ziemlich glatt, das passt aber zu einem agilen, zügigen Schreibstil.

Das ClickPad hat eine Diagonale von 12,5 Zentimetern und ist bis in die Ränder sensibel für Berührungen. Multi-Touch-Gesten werden auf der glatten, gleitfreudigen Oberfläche zügig angenommen. Das Pad ist nur ganz dezent durch eine Umrandung von der Handauflage separiert. Hier kann der Finger im Blindflug schon mal daneben liegen, denn das polierte Alu-Finish drumherum hat eine sehr ähnliche Haptik. Das ClickPad verfügt nur über einen geringen Hub, der Druckpunkt löst aber leicht aus, weshalb auch mit einem Finger Fenster zielgenau und zügig verschoben werden können. Beim ClickPad erkennt die Hardware den rechten oder linken Mausklick durch die Position des aufgelegten Fingers auf dem Pad.

Bei der Bedienung des Touchscreens können die Gelenke ein Wippen nicht verhindern. Sie sind aber so straff eingestellt, dass der Deckel nicht ungewollt nach hinten klappt. Die Öffnung des Deckels mit einer Hand gelingt nicht. Ein Rotation-Lock-Knopf auf der linken Seite (neben Lautstärke-Wippe) fixiert die aktuelle Drehung des Bildschirminhaltes. Die Oberfläche des 10-Finger-Multitouch-TFTs ist angenehm glatt und reaktionsschnell, die Fläche bis in die Randbereiche sensibel.
Das LGDisplay-TFT (Modell: LP156WF4_SPL1) ist vom Typ ein AH-IPS mit WLED-Beleuchtung. LGDisplay gibt 700:1, 220 cd/m² als Kontrast bzw. Luminanz an. Dies deckt sich ziemlich genau mit unserer Messung. Der von uns ermittelte Durchschnitt liegt bei 206 cd/m². Den hellsten Punkt haben wir mit 224 cd/m² erfasst. Die Ausleuchtung ist währenddessen gleichmäßig (87 %), wir müssen keine störenden Lichthöfe erkennen.

Vom Farbraum sRGB deckt das Testgerät 59 % ab, von AdobeRGB sind es nur 37 %. Professionelle Grafik- und Fotobearbeiter haben mit diesem Panel keine Freude. Hinzu kommt eine ungenaue Farbdarstellung, das DeltaE liegt bei um die 6. Das ist besser als bei den günstigen Low-Cost-TN-TFTs auf dem Markt. Die Konkurrenz beherrscht das aber auch nicht besser, im Gegenteil: Das Envy 15-u200ng x360 schießt mit seinem TN-Panel den Bock ab, DeltaE 13. Das IdeaPad Flex 2 15 hat zwar IPS und einen leicht besseren DeltaE von 5, aber der Kontrast ist unterirdisch. Unser Testgerät ordnet sich hier im Mittelfeld ein. Beim Panel am besten aufgestellt ist das Satellite Radius 15 P50W mit einem Kontrast von 1.172:1 und der besten Farbgenauigkeit. Sogar die Helligkeit ist hier am besten in diesem Vergleich.
Der für TN-Bildschirme typische Blaustich ist beim Yoga 500 kein Thema, IPS-Panels leiden seltener darunter. Wir haben den Auslieferungszustand vermessen und eine Kalibrierung der Farbdarstellung ausgeführt. Das Profil haben wir in obiger Box verlinkt.
Mit dem Yoga 500 wird der Einsatz im Tageslicht auf Grund der geringen maximalen Helligkeit von nur 167 cd/m² erschwert, hinzu kommt die spiegelnde Touch-Oberfläche. Nutzer werden sich einen Schattenplatz suchen müssen, aber auch dort sind sie vor Blendeffekten nicht gefeit. Das Yoga 500 hat einen Umgebungslicht-Sensor zum automatischen Anpassen der Helligkeit. Für die Messung/Fotos hatten wir selbigen deaktiviert.
IPS-Bildschirme haben stabilere Blickwinkel und meistens eine exaktere Farbdarstellung als TN-Anzeigen. Unser Testgerät leidet nicht unter Kontrastverschiebungen und Bildinvertierungen, aus jeder Position ist ein farblich klares, deutliches Bild erkennbar.
Lenovos Yoga 500 in 15-Zoll gibt es in unterschiedlichen Konfigurationen ab zirka 500 Euro. Wir haben zum Testzeitpunkt 11 Konfigurationen entdeckt: Von Pentium 3805U und HD-Panel (wahrscheinlich TN) bis Core i7 5500U nebst 256-GB-SSD und FHD-IPS-TFT (wie Testgerät) ist alles zu haben. Letztere Premium-Konfiguration kostet 1.000 Euro.

Mit Core i5 5200U (Broadwell), GeForce 940M und HDD ist unser Sample quasi ein Allrounder unter den Ausstattungsvarianten. Er sollte mit den vielfältigsten Anwendungen, inklusive Gaming, klarkommen. Die GeForce 940M ist ein attraktiver Punkt für viele Kunden, die hin und wieder Games spielen wollen. Wir werden diesen Aspekt stichprobenweise betrachten. 
Die Intel Core i5 5200U arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,2 GHz. Mittels Turbo kann diese auf 2,5 GHz (beide Kerne) bzw. 2,7 GHz (ein Kern) beschleunigen. Der Turbo kommt im Netz- als auch im Akkubetrieb zum Einsatz: Die Cinebench Benchmarks werden immer mit voller Geschwindigkeit bearbeitet (Multi-Test @2,5 GHz). Andere 5200U Notebooks erzielen ähnliche Scores. Zu einem thermischen Throttling kommt es im Normalbetrieb nicht, wohl aber im Stresstest. Siehe folgend das Kapitel Emissionen. Die 940M-GPU arbeitet bei Last auf 1.176 MHz und nutzt ihren Turbo konstant aus (GPU Boost 2.0).
Wir vergleichen hier die Anwendungs-Performance von HDD bestückten Geräten. Solche mit Solid State Hybrid Drives wie das Lenovo IdeaPad Flex 2 15 haben in den PCMarks keinen echten Vorteil durch ihr Caching oft benutzter Daten. Messbar wäre dies nur durch ein wiederholtes Ausführen von Benchmarks. Der PCMark 7 spricht für das IdeaPad Flex 2 15 und gibt diesem deutlich mehr Punkte als dem Yoga 500. An Prozessor und Grafik kann das nicht liegen, selbige sind ja die Haswell Vorgänger und etwas schwächer. Der PCMark 8 erfasst das sachlicher und sieht das Yoga 500 11 bzw. 16 % vor dem Flex 2 15. Die Systeme mit baugleichem i5-Prozessor erzielten dieselbe Punktzahl. Ersatzakku Toshiba Qosmio F60-10J .
Die Western-Digital-Festplatte (Typ WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0) mit einer Bruttokapazität von 1.024 GByte, von denen zirka 865 GB nach Abzug von Recovery Partition und OS zur Verfügung stehen, verrichtet einen guten Job. Sie ist einen Tick schneller als andere 5400-RPM-Modelle (15-20 %). Die Tabelle mit den Testwerten zeigt: Read und Write 4K fallen zum Teil deutlich stärker aus. Das Solid State Hybrid Drive im Lenovo IdeaPad Flex 2 15 holt keinen Vorteil heraus, die HDD-Benchmarks profitieren nicht vom Cache.
Die GeForce 940M (2 GB DDR3) arbeitet im Optimus Verbund mit Intels HD 5500 zusammen, was das automatische Umschalten zur Prozessorgrafik erlaubt. Diese funktionierte über alle Benchmarks hinweg problemlos. Im Nvidia Treiber kann die 940M aber auch erzwungen werden (Modus Höchstleistung). Alle Informationen zur GeForce 940M, inklusive einer großen Übersicht zu den spielbaren Games, finden Sie im Datenblatt.

Von der Leistung her ordnet sich die Geforce 940M laut 3DMark 2013 einen Tick über der Geforce 840M ein (Transformer Book Flip TP500LN). Die 840M holt sich je nach Test 3 bis 8 % mehr Punkte, das ist kaum nennenswert. Integrierte Lösungen wie die HD 5500 werden mit knapp 30 % Mehrleistung in die Tasche gesteckt. Ein zu geringer Vorteil? Wie wir gleich zeigen, profitieren echte Games noch viel deutlicher von der Geforce. Der 3DMark 11 war nicht ausführbar, er stürzte wiederholt ab.
Mit der GeForce 940M (Maxwell) ist das Yoga 500 zum Spieleeinstieg geeignet; aktuelle Titel sind in mittleren, aber wenigstens in niedrigen Einstellungen flüssig spielbar. Die native FHD-Auflösung wird selten zur Anwendung kommen, die geringe Speicherbandbreite von 64 Bit ist dann schnell überfordert.
Im täglichen Einsatz werden Nutzer einen Lüfter erleben, der sich zwar nie komplett abschaltet (Leerlauf), aber stets auf einem fast nicht wahrnehmbaren Geräuschniveau bleibt. Im Normalbetrieb bei wenig Last sind die Schwankungen des Geräuschpegels sehr gering und nur messbar, aber nicht wahrnehmbar. Die Festplatte ist ebenfalls leise, ihre Lese-Schreib-Köpfe machen keinen Lärm, sie sind leiser als der Grundpegel des Lüfters bzw. des eigenen Rotationsgeräusches.

Bei Last steigt der Pegel schnell auf bis zu 40,6 dB(A) an, das ist nicht viel. Der stärkste Konkurrent mit 840M blieb im Test einen Tick leiser (Transformer Book Flip TP500LN). Starke Schwankungen des Pegels sind uns nicht aufgefallen. 
Im Leerlauf bleibt das Yoga 500 ziemlich kühl, der Durchschnitt oben/unten liegt bei gerade mal 27/28 Grad. Je nach Raumtemperatur kann das schwanken. Bei hoher und vor allem konstanter Last für mehrere Stunden messen wir an den Hotspots bis zu 40 Grad Celsius (oben) bzw. bis 42 Grad (unten). Das ist für ein Gerät mit dedizierter Grafik sehr wenig. Es handelt sich hier um Stresstest-Werte, bei welchem das Maximum aus der Thermik herausgekitzelt wurde. Jedoch setzt im Stresstest Throttling ein, wobei der CPU-Takt auf schwankend 1,8/1,9 GHz herunter ging. Dies war aber nur bei zeitgleicher GPU-Last der Fall, ohne selbige arbeitet Intels SoC beharrlich bei 2,5 GHz. Genanntes Throttling verringert die Stresstest-Energieaufnahme wie die Abwärme unter Last.
Die verbauten Lautsprecher beschallen unter der Handauflage sitzend die Tischplatte und nutzen deren Reflektion für einen recht kraftvollen und in Grenzen voluminösen Sound. Von Bässen wollen wir noch nicht sprechen, Tiefen sind aber andeutungsweise vorhanden, differenzierte Höhen ebenso. Nachteil der Lautsprecher auf der Unterseite: Ein weicher Untergrund schluckt die Wellen, und das Klangbild verändert sich negativ. Dies dürfte aber nicht so oft passieren, denn Filme oder Musikvideos werden sicher vornehmlich im Zelt- oder Präsentationsmodus gesehen. Hierbei sind die Öffnungen der Speaker keinesfalls verdeckt, auch nicht im Tablet-Modus.

Gut gefällt uns hingegen die Aufnahme des Stereo-Mikrofons (neben Webcam). Die Aufnahme enthält kaum Grundrauschen, Sprache wird klar und deutlich aufgezeichnet. Das beste Ergebnis erzielen wir direkt ins Mikrofon sprechend, aus 80 Zentimeter bis 1,5 Meter Entfernung. Wenn wir uns vom Gerät abwenden, verringert sich der Pegel, und es werden nun auch Störgeräusche aufgezeichnet.
Der Energiebedarf des Lenovo Yoga 500 liegt im Idle-Modus deutlich unterhalb von 10 Watt. Hier unterscheiden sich die Konkurrenten kaum, denn sie alle sind mit 15-Watt-SoCs bestückt. Im Stresstest nimmt das Testsystem bis zu 43 Watt auf. Das ist für die GPU-Bestückung recht wenig, wird aber durch das Throttling erzeugt. Ohne selbiges würde das Yoga 500 wahrscheinlich wie das Transformer Book Flip TP500LN bei knapp 55 Watt liegen. Das 65-Watt-Netzteil ist passend dimensioniert.
Im Idle-Modus erreicht das Yoga 500 (30 Wh) eine Laufzeit von nur 7:47 Stunden. Das ist seiner geringen Akkukapazität geschuldet, die Energieaufnahme entspricht der Norm und ist gering. Die Konkurrenz kann das durch die Bank besser, jedes Gerät hat einen stärkeren Akku als unser Testkandidat.

Den wichtigen WiFi-Test absolviert das Testgerät mit lediglich 153 Minuten, das sind deutlich weniger als drei Stunden. Besonders HP Envy 15-u200ng x360 und Toshiba Satellite Radius 15 P50W-C-102 trumpfen hier auf, sie haben bei sehr ähnlicher Energieaufnahme die größeren Akkus. Beim WiFi-Test wird das Aufrufen von Webseiten simuliert. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt (2 Stufen dimmen). Die Akkulaufzeiten des Yoga 500 sind sehr knapp, was an der sparsamen Kapazität des Akkus liegt.
Wer einen 15-Zoller mit 360-Grad-Scharnier ins Auge fasst, der hat dafür gewisse Einsatzzwecke im Kopf. Einen Film schauen, ohne die lästige Tastatur im Blick, auf dem Sofa liegen mit einen Tablet auf dem Schoß oder eine Präsentation im Zelt-Modus. All dies ist mit dem Yoga 500 möglich. Ob die Unhandlichkeit und das Gewicht (2,15 kg) des 15-Zollers dabei stören, liegt im Ermessen des Käufers. Lenovo macht vieles richtig, angefangen mit dem fast erstklassigen Displaypanel mit kontrastreichen Farben und weiten Blickwinkeln. Wermutstropfen ist an dieser Stelle die geringe Helligkeit, speziell im Akkubetrieb. Dadurch ist die spiegelnde Anzeige draußen bei Sonne kaum nutzbar.

Die Eingabegeräte wie auch Wertigkeit und Stabilität geben keinen Anlass zur Kritik, die großen Abmessungen funktionieren erstaunlich gut als Convertible. Die Angst, hier können die Gelenke das Hin- und Herklappen des Yoga 500 auf Dauer nicht überstehen, halten wir für unbegründet. Die meiste Zeit wird das Yoga 500 wahrscheinlich als Tischrechner laufen, hier macht es dank ausreichend schneller Komponenten eine gute Allrounder-Figur. Das Prädikat begrenzt spieletauglich können wir vergeben, Zocker sollten sich aber wenigstens eine GTX-Karte suchen. Selbige gibt es aber in Convertibles noch nicht. Die 940M ist derzeit die stärkste dedizierte Grafikkarte in einem Convertible.

Negative Kleinigkeiten, wie die enttäuschende Webcam, kann das Yoga 500 mit positiven Kleinigkeiten aufwiegen: dem sehr guten Dual-Array-Mikrofon, dem schnellen SD-Kartenleser, der überdurchschnittlichen Festplatte.

Wirklich unschön sind hingegen die knappen Laufzeiten von weniger als drei Stunden im WiFi-Test. Dies „verschuldet“ Lenovo selbst durch einen sehr kleinen Akku.

Preislich ist das Yoga 500 in der Testkonfiguration mit Geforce und FHD-IPS-Panel mit 800 Euro interessant aufgestellt. Auch die Benotung von 78 % fällt besser aus als beim teuren Toshiba Satellite Radius 15 P50W (1.080 Euro), das keine Grafikkarte besitzt. Das HP Envy 15-u200ng x360 können wir auf Grund des TN-Panels weniger empfehlen. Das Asus Transformer Book Flip TP500LA erscheint uns als der angemessene Konkurrent, wenngleich wir die aktuelle Broadwell Konfiguration noch nicht im Test hatten und uns auf das wahrscheinlich baugleiche Flip TP500LN mit Haswell und Geforce 840M beziehen. Die dedizierte Grafik hat das Broadwell Modell aber NICHT mehr an Bord. Insofern bleibt nur noch das Lenovo Flex 2 Pro 15 aus eigenem Hause ein möglicher Konkurrent, der Testbericht des SSD-840M-IPS-Modells folgt in Kürze. Ersatzakku Toshiba Satellite A200 .

{
}
{
}

Verfasse einen Kommentar Laptop Ersatzakku Toshiba Qosmio F60-10J

Identifizieren Sie sich bei OboLog, oder erstellen Sie kostenlos einen Blog falls Sie sich noch nicht registriert haben."

User avatar Your name