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Laptop Ersatzakkus Asus A32-N61

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Lenovos 15,6-Zoll-Allrounder kann in Sachen Leistung und Ausstattung nicht sonderlich auf sich aufmerksam machen. Das hält Lenovo aber nicht davon ab, einen aberwitzigen Preis für das Gerät zu verlangen.
Lenovo wirft mit dem Ideapad 305-15IBD einen Allrounder im 15,6-Zoll-Format auf den Markt. Unter der Haube finden sich ein Broadwell Prozessor und ein Grafikkern von AMD. Der Rechner ist uns nicht unbekannt. Erst vor Kurzem haben wir ein technisch abgespecktes Schwestermodell getestet. Sonderlich überzeugen konnte uns das Gerät nicht. Ob unser aktuelles Testgerät einen besseren Eindruck hinterlässt, verrät unser Bericht. Das Ideapad ist für etwa 700 Euro zu bekommen. Konkurrenten auf diesem Preisniveau sind beispielsweise das Acer Aspire E5-573G, das Dell Inspiron 15-5558, das HP Pavilion 15.

Da die beiden von uns getesteten Ideapad 305-15 Modelle baugleich mit dem Lenovo B50-80 sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Lenovo B50-80 entnommen werden.
Lenovo hat das Ideapad mit einem matten 15,6-Zoll-Display ausgestattet, das eine native Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten besitzt. Die Helligkeit des Bildschirms (228,2 cd/m²) fällt zu niedrig aus. Hier erwarten wir einen Wert jenseits von 250 cd/m². Der Kontrast von 510:1 ist akzeptabel. Die Helligkeit des Panels wird nicht per Pulsweitenmodulation (PWM) geregelt. Somit tritt zu keinem Zeitpunkt ein Flimmern des Bildes auf.
Im Auslieferungszustand zeigt der Bildschirm eine DeltaE-2000-Farbabweichung von 12,18 (Zielbereich: DeltaE kleiner 3). Ein solcher Wert ist im Niedrigpreissegment akzeptabel. Bei einem 700-Euro-Notebook erwarten wir aber Besseres. Darüber hinaus verfügt das Display über einen ausgeprägten Blaustich.
Lenovo hat dem Ideapad ein blickwinkelinstabiles TN-Panel verpasst. Somit ist der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus ablesbar. Ein Einsatz im Freien ist in schattigen Umgebungen möglich.
Lenovo bietet mit dem Ideapad 305-15IBD einen Allrounder im 15,6-Zoll-Format. Er bringt genügend Rechenleistung für den Alltag mit und kann in eingeschränktem Maße Spiele darstellen. Die uns zur Verfügung gestellte Variante des Ideapad ist zum Testzeitpunkt noch nicht in Preissuchmaschinen/Online Shops zu finden. Daher können wir den exakten Preis nicht nennen. Vergleichbare Ideapad-305-Modelle sind zu Preisen um 700 Euro gelistet. Es ist anzunehmen, dass sich der Preis unseres Testgeräts wohl auch in dieser Region einordnen wird. Lenovo hat noch diverse andere Ausstattungsvarianten im Angebot - sowohl mit Intel- als auch mit AMD Innereien. Einen der günstigeren Vertreter der Reihe haben wir mit dem Ideapad 305-15ABM kürzlich getestet.
Angetrieben wird das Ideapad von einer Mittelklasse-CPU aus dem Hause Intel. Der Core i5-5200U Prozessor (Broadwell) arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,2 GHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 2,5 GHz (beide Kerne) bzw. 2,7 GHz (nur ein Kern) erhöht werden. Die von uns durchgeführten CPU-Tests bearbeitet der Prozessor sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb mit voller Geschwindigkeit. Die Leistungsfähigkeit des Prozessors sollte den Anforderungen der meisten Nutzer mehr als genügen. Akku Asus A42-G73 .
Das System läuft rund und flüssig. Probleme sind nicht aufgetreten. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen ebenfalls gut aus. Der Rechner schneidet etwas besser ab als vergleichbare Geräte, die mit Nvidia Grafikkernen bestückt sind. Der PC Mark 8 Benchmark profitiert besonders stark von AMD GPUs. Die Gesamtleistung des Ideapad kann gesteigert werden. Der Tausch der Festplatte gegen eine Solid State Disk würde sich am stärksten bemerkbar machen. Windows würde schneller starten und das System im Ganzen agiler reagieren. Eine weitere Möglichkeit wäre der Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls.
Lenovo hat dem Ideapad eine herkömmliche 2,5-Zoll-Festplatte spendiert. Es handelt sich hier um ein Modell von Seagate, das mit 5.400 Umdrehungen pro Minute arbeitet und eine Kapazität von 1 TB bietet. Die Transferraten der Platte bewegen sich auf einem normalen Niveau für 5.400er-Modelle.
Das Ideapad bringt den AMD Radeon R5 M330 Grafikkern mit. Es handelt sich hierbei um ein Modell der unteren Mittelklasse, welches DirectX 12 unterstützt. Laut der AMD-Webseite liegt der Maximaltakt der GPU bei 1.030 MHz. Das im Ideapad verbaute Modell erreicht aber nur eine Höchstgeschwindigkeit von 955 MHz. Hier kommt aber keine temperaturbedingte Drosselung zum Einsatz. Lenovo hat die Geschwindigkeit einfach auf 955 MHz begrenzt. Da wir mit dem Lenovo B50-80 erst ein weiteres Notebook getestet haben, das mit dieser GPU bestückt ist, können wir nicht sagen, ob der Grafikkern in anderen Notebooks mit höheren Geschwindigkeiten arbeitet. Das Ideapad und das Lenovo B50-80 sind baugleich. Sie nutzen die gleichen Gehäuse und die gleichen Innereien. Nvidias GeForce 920M Grafikkern ist der direkte Gegner der AMD GPU. Die 3D-Mark-Resultate beider Kerne bewegen sich auf einem Niveau.

AMDs Grafikkern und der Intel HD Graphics 5500 Grafikkern bilden eine Umschaltgrafiklösung (Enduro). Intels Kern ist für den Alltags- und Akkubetrieb verantwortlich. Die Radeon GPU hat ihren Auftritt bei leistungshungrigen Anwendungen wie Computerspielen. Die Umschaltung zwischen den Kernen geschieht in der Regel automatisch. Gelegentlich muss der Nutzer eingreifen. AMDs Umschaltgrafiklösung arbeitet nicht ganz so reibungslos wie Nvidias Pendant.
Obwohl Lenovo knapp 700 Euro für das Ideapad verlangt, ist es allenfalls als eingeschränkt spielefähig zu bezeichnen. Das Notebook kann einige Spiele in niedriger Auflösung und mit niedrigen bis teilweise mittleren Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm bringen. Allerdings gilt dies nur für Spiele, die moderate Anforderungen an die Hardware stellen. Leistungshungrige Titel á la Batman: Arkham Knight oder The Witcher 3 sind überhaupt nicht spielbar.

Kann AMDs Grafikkern in den 3D Mark Benchmarks noch mit der GeForce 920M GPU mithalten, so hat er in der Spielepraxis klar das Nachsehen. Allerdings sind GeForce-920M-Notebooks schon für weniger Geld zu haben. Die Frame-Raten des Lenovo Rechners liegen auf einer Höhe mit denen des kürzlich getesteten HP 350 G2 (Core i5-5200U, Radeon R5 M240). Letzteres trägt allerdings ein Preisschild von etwa 480 Euro. Mit anderen Worten: Die gleiche Spieleleistung ist bei HP schon zu einem über 200 Euro günstigeren Preis zu bekommen.

Wer bereit ist, bis zu 700 Euro in ein Notebook zu investieren, sollte zu einem anderen Modell greifen. Hier bietet sich beispielsweise das Acer Aspire E5-573G-57NU (Core i5-5200U, GeForce 940M, Full-HD-Bildschirm, 8 GB RAM, 1 TB SSHD, Windows 10) an. Es ist jeder Beziehung besser ausgestattet als das Ideapad - bei gleichem Preis. Akku Asus A32-N61 .
Im Leerlauf arbeitet der Lüfter mit niedriger Geschwindigkeit und gibt dabei ein leises, konstantes Rauschen von sich. Gleichzeitig ist auch das Rauschen der Festplatte zu hören. Die Geräusche beider Bauteile lassen sich nur unterscheiden, wenn ein Ohr nah an das Gerät gehalten wird. Während des Stresstests dreht der Lüfter auf, und der Schalldruckpegel steigt auf bis zu 43,6 dB. Da sich das Ideapad während des Stresstests nur sehr moderat erwärmt, wäre hier durchaus ein konservativeres Lüftermanagement möglich.
Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) bearbeitet der Prozessor des Ideapad sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb mit 2,5 GHz. Der Grafikkern werkelt mit 400 MHz (Akkubetrieb) bzw. 955 MHz (Netzbetrieb). Obwohl CPU und GPU mit vollen Geschwindigkeiten arbeiten, erwärmt sich das Notebook nur moderat. Während des Stresstests liegen die Temperaturen an allen Messpunkten unterhalb von 40 Grad Celsius.
Im Leerlauf gibt sich das Ideapad mit relativ wenig Energie zufrieden. Wir messen einen maximalen Leistungsbedarf von 7,6 Watt. Unter Last hingegen zeigt sich der Rechner durstiger als vergleichbare GeForce-920M-Notebooks wie das Dell lnspiron 15-5558. Sowohl während des Stresstests als auch im Spielealltag benötigt der Lenovo Rechner mehr Energie - bei geringerer Spieleleistung. Wir haben generell die Erfahrung gemacht, dass AMD GPUs mehr Energie benötigen als ihre Nvidia Gegenstücke.
Im praxisnahen WLAN-Test simulieren wir die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Ideapad erreicht eine Laufzeit von 3:41 h. Damit kann es niemanden beeindrucken. Von 15,6-Zoll-Notebooks erwarten wir in diesem Test Werte um 5 Stunden.
Lenovo hat mit dem Ideapad 305-15IBD einen Allrounder im 15,6-Zoll-Format im Sortiment. Der verbaute Core-i5-Prozessor bietet genügend Rechenleistung für alle gängigen Anwendungsszenarien. In eingeschränktem Maße eignet sich das Notebook zur Nutzung von Computerspielen. Der Rechner arbeitet dabei meistens leise und erwärmt sich kaum. An Speicherplatz mangelt es dank der 1 TB fassenden Festplatte nicht. Letztere könnte dank der vorhandenen Wartungsklappe problemlos gegen ein Modell mit mehr Speicherplatz oder eine SSD getauscht werden. Soweit die positiven Seiten des Rechners. Der Bildschirm des Ideapad wird keinen Blumentopf gewinnen. Er bietet nur eine geringe Helligkeit und kann nur mit instabilen Blickwinkeln aufwarten. Einzig der Kontrastwert kann als akzeptabel bezeichnet werden. Die Tastatur des Rechners gefällt ebenfalls nicht. Sie gibt sichtbar nach. Zudem fallen die Laptop Ersatzakkus Akkulaufzeiten zu schlecht aus.

Die meiste Kritik gebührt dem Preis des Ideapad. Für die gebotene Leistung/Ausstattung ist ein Betrag von knapp 700 Euro schlicht viel zu hoch. Wir sehen einen Preis von 500 Euro als realistisch an. Akku Asus A32-K93 .

HP hat mit dem kürzlich von uns getesteten 350 G2 (Core i5-5200U, Radeon R5 M240) ein vergleichbares Notebook im Sortiment. Allerdings werden für dieses Gerät nur 480 Euro fällig. Daher ist der HP Rechner dem Ideapad in jedem Fall vorzuziehen.

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