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Laptop HP EliteBook 8530w Akku

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Toshibas Satellite P50 überzeugt zwar mit einem gelungenen Display und einer ordentlichen Systemleistung. Ungereimtheiten sind aber hinsichtlich der Verarbeitung und besonders der Hitzeentwicklung im Inneren zu verzeichnen. Dennoch ist der elegante Allrounder ein würdiger Mitspieler in der Multimedia-Klasse.
Nicht zum ersten mal heißen wir Toshibas Satellite P50-Serie in der Multimedia-Kategorie willkommen. Im Jahrestakt erschienen vorab das Satellite P50-A und das Satellite P50t-B. Obwohl das Grundkonzept gleich bleibt, gibt es äußerlich und im Inneren vielerlei Unterschiede zu verzeichnen. Unsere Version des Satellites macht sich Zusammenspiel von Performance und Mobilität zum Ziel. Für einen Erfolg dieser Kombination dient ein sparsamer und zugleich flotter Intel Core i7-5500U, eine dedizierte NVIDIA GeForce 930M, 8 GB Arbeitsspeicher und eine 1 TB große HDD. Weitere Konfigurationsvarianten sind auf der Herstellerseite zwar angeführt, aber noch nicht mit Preisen versehen. Hierzu gehören eine 4K-Display-Option, eine AMD R6-Grafikeinheit und diverse SSD- und HDD-Optionen. In unserem Fall liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 1.250 Euro.

Um während des Tests Bezug auf Konkurrenzmodelle zu nehmen, wählen wir einige Repräsentanten aus. Das Dell Inspiron 15-7548 verfügt über eine äquivalente CPU, aber über einen doppelt so großen Arbeitsspeicher und eine AMD R7 M270 Grafikkarte. Ein verführerisches Detail: Bei einem Preis von 1.200 Euro wird ein mit 3.840 x 2.160 Pixel auflösendes Touch-Display verbaut. Als nächsten Kontrahenten nehmen wir das 1.130 Euro teure MSI PE60 in unsere Runde auf. In unserer Testkonfiguration verfügt es über eine deutlich potentere NVIDIA GeForce GTX 960M. Dies könnte bei einem Gelegenheitsspieler Interesse wecken. Um diese Testrunde komplett zu machen, wollen wir noch ein teureres Vergleichsmodell miteinbeziehen. Hierzu fügen wir das 1.800 teure HP EliteBook 850 G2 als Vergleichsmarke hinzu.
Die Materialwahl trifft auf eine Mischung aus Kunststoff- und Aluminiumelementen. Wie schon aus den anderen Notebooks dieser Reihe bekannt, wird die Rückseite sowie die Tastatureinheit mit einer gebürsteten Aluminiumplatte versehen. Das restliche Gehäuse muss bis auf einige Ausnahmen mit einem matt-schwarzen Kunststoff auskommen. Bei der Verarbeitung verzeichnen wir leider kleine Ungereimtheiten. Links neben der Tastatur ist der Spalt zwischen zwei Bauteilen eine Nuance größer als auf der rechten Seite. Weiterhin lässt sich der Displayrücken leicht eindrücken. Außerdem hat die Steckvorrichtung des Akkus einen zu großen Spielraum. Der Öffnungswiderstand des Displays ist etwas zu gering, weshalb schnell ein ungewolltes Nachwippen ausgelöst werden kann. Im Allgemeinen ist die Haptik dank der abgerundeten Ecken gelungen. Das 23 mm dünne Notebook ist mit einem Gewicht von rund 2,2 kg ein ordentlicher Weggefährte.

Auf der Unterseite wird schnell klar, dass für Wartungsarbeiten mehr Aufwand betrieben werden muss. Weder Akku noch einzelne Komponenten können mittels Wartungsklappen entnommen werden. 12 Schrauben müssen für einen Einblick in das Innenleben gelöst werden. Öffnungsvorkehrungen gibt es leider nicht. Nur der Akku ist mittels zwei Schrauben noch am leichtesten zu entfernen. Auf der YouTube-Seite von Toshiba existieren einige Disassembly-Videos.

Der Schnittstellenumfang des Testkandidaten umfasst nur die gängigen Standardanschlüsse. Positiv zu vermerken ist, dass nur USB-3.0-Ports anstelle einer Kombination mit USB-2.0-Schnittstellen ihre Verwendung finden. Die linke Seite dient, mit einem Ethernet-Anschluss und einem USB-Port, eher den konstant angeschlossenen Arbeitsgeräten. Nicht konstant angeschlossene Geräte sollen wohl an der rechten Seite ihren Platz finden. Deshalb befinden sich die Anschlüsse leicht zugänglich in der Mitte. Falls dauerhaft ein Monitor über HDMI angeschlossen wird, kann der Arbeitsbereich rechts neben dem Notebook durch dieses allerdings etwas eingeschränkt sein. HP Pavilion dv7 Akku .

Zur drahtlosen Kommunikation dient ein Intel Dual Band Wireless AC 3160-Modul. Dieses soll bis zu 433 Mbps pro Sekunde erreichen. In einem vom Autor gestellten Szenario soll die durchschnittliche Downloadrate ermittelt werden. Über einen Speedport W 724 V-Router wird eine Netzwerkfestplatte angeschlossen. Ein mehrfach durchgeführter 5-GB-Download soll eine ungefähre Durchsatzrate ermitteln. Der Router befindet sich ein Stockwerk tiefer und muss circa 5 m Luftlinie überwinden. Zum Vergleich steht ein Alienware R15 mit einem Killer Wireless 1525-Adapter bereit. Das Toshiba-Testgerät pendelt sich nach einigen Anläufen zwischen 18 und 21 MB/s ein. Das Vergleichsmodell aus dem Hause Alienware erreicht rund 5 - 6MB/s mehr. Eine Verbindung über ein kabelgebundenes Ethernet beschleunigt aufgrund einer 1 Gbit-Verbindung den Download.
Bei unserem Testgerät wird kein produktspezifisches Zubehör inkludiert. Auch auf der Herstellerseite sind nur Taschen und Netzstecker zu finden.
Wie schon oben genannt, sind keinerlei Wartungsklappen an der Unterseite anzutreffen. Der Akku und das DVD-Laufwerk sind mit wenigen Schrauben schnell entfernt. Nach der Entfernung aller 12 Schrauben lässt sich die Bodeneinheit mit ein wenig Fingerspitzengefühl entfernen. Es sei allerdings Vorsicht geboten, dass keine Risse in dem dünnen Plastik entstehen oder gar Klickverschlüsse abbrechen. Nach der Abnahme lassen sich sämtliche Reparaturarbeiten erledigen. Der Zugang zu allen Komponenten erscheint auf den ersten Blick recht benutzerfreundlich. Selbst der Austausch und die Reinigung des Lüfters kann ohne Hindernisse durchgeführt werden.

Es gilt eine 24-monatige Herstellergarantie ab Werk. Solange sich das Gerät in Deutschland oder Österreich befindet, ist ein Vor-Ort-Abholservice inklusive. Eine Garantieerweiterung ist auf drei oder vier Jahre möglich. Die Preise gibt Toshiba jedoch auf der Produktseite nicht an. Weiterhin bietet der Hersteller einen Datenrettungs-Service über drei Jahre hinweg an.

Eine schwarze Chiclet-Tastatur inklusive Numpad findet in unserem Testgerät ihren Platz. Die Tasten des Numpads sind hierbei etwas schmaler als die der restlichen Tastatur. Die Aufschrift der Buchstaben ist recht großzügig gewählt worden. Da keine Tastaturbeleuchtung berücksichtigt wurde, werden wohl nur geübte Finger bei Nacht ihren Weg durch die Tastatur finden. Der Hub der Tasten ist recht kurz aber knackig. Ebenso geben die Tasten an den Seiten nicht zu stark nach. Das Schreibempfinden ist allgemein in Ordnung, aber befriedigt nicht ganz die Anforderungen eines richtigen Office-Knechts. Bemängeln müssen wir die Pfeil- und F-Tasten, die nicht nur einen anderen Hub aufweisen, sondern sogar bei leichtem Druck nicht reagieren.

Die raue Oberfläche des 10,6 x 6,5 cm dimensionierten Touchpads sorgt für eine gute Gleitfähigkeit. Die Eingaben gelingen stets flüssig und ohne Verzögerung. Selbst Multitouch-Gesten, wie das Scrollen von Webseiten, stellen kein Problem dar. Das Zoomen von Webseiten stockt zwar etwas, dies ist höchstwahrscheinlich auf die Softwareunterstützung zurückzuführen. Wie bei den meisten Touchpads ist der Problembereich in den Ecken zu finden. Hier gelingt eine Eingabe eher sporadisch. Der Hub der im unteren Teil eingesetzten Tasten nimmt zur Mitte hin ab. Insgesamt kann das Eingabegerät dennoch den Mauseinsatz für eine längere Zeit ersetzen.

Ein Display aus dem Hause LG verbaut der Hersteller im Satellite P50. Das mit 1.920 x 1.080 Pixel auflösende Full-HD-Display verfügt über eine durchschnittliche Helligkeit von 301 cd/m². Diese Leuchtdichte gilt mittlerweile als Durchschnitt dieser Preiskategorie. Obwohl das spiegelnde Display wohl nicht jedermanns Geschmack treffen wird, liefert Toshiba keine matte Alternative. Hierfür muss ein Blick auf die Konkurrenz geworfen werden, wie zum Beispiel das MSI PE60. Leider stellt sich heraus, dass die Helligkeit im Akkubetrieb auf 245 cd/m² fällt. Die Ausleuchtung von 86 % könnte besser sein. Im unteren Bereich des Displays ist zudem ein leichtes Screenbleeding erkennbar.

Wir können einen ordentlichen Kontrast von 1.075:1 und einen Schwarzwert von 0,28 cd/m² festhalten. Diese Werte sind weitaus besser als die der Konkurrenz. Auch der subjektive Blick auf das Display macht einen erfreulichen Eindruck. Schwarze Sequenzen wirken sehr satt.

Für den professionellen Grafiker reicht die Farbraumabdeckung im sRGB-Raum (55 %) und AdobeRGB-Raum (84 %) wohl nicht aus. Diese Werte sind für den normalen Nutzer allerdings von keiner besonderen Bedeutung. HP Pavilion dv6000 Akku .

Werfen wir nun einen Blick auf die CalMAN-Analyse. Im Grayscale-Check wird ein leichter Blaustich ersichtlich. Die DeltaE-Abweichung der Farben liegt bei 6,31 und der Graustufen bei 7,01. Das Dell Inspiron 15 und das HP EliteBook können im unkalibrierten Zustand keine besseren DeltaE-Werte liefern. Erst nach einer Kalibrierung minimieren sich die Abweichungen der Kontrahenten deutlich.

Der Außengebrauch sollte wegen des spiegelnden Displays nur in schattigen Umgebungen stattfinden. Die Leuchtdichte genügt nicht, um ungüntig positionierte Lichtquellen zu kompensieren. Besonders wenn man sich in Erinnerung ruft, dass die Helligkeit im Akku-Betrieb deutlich abfällt. Direkte Sonneneinstrahlungen hindern den Einsatz auf dem spiegelnden Display gänzlich.

Dank der Verwendung eines blickwinkelstabilen IPS-Panels gelingt ein Einsatz in fast jeder erdenklichen Position. Farben und Helligkeiten werden weder durch Kippbewegungen oder durch eine seitliche Betrachtung verfälscht. Der Öffnungswinkel von rund 130° genügt gerade so für einen Einsatz auf dem Schoß.

Unser Testgerät verfügt über eine ULV-Version der Intel Core i7-Reihe, die zugleich sparsam und leistungsstark ist. Mit einer zusätzlichen dedizierten Grafikkarte stehen in der Multimediakategorie so gut wie alle Möglichkeiten offen. Selbst einige neuere Spiele sollten eine flüssige Darstellung bei einem niedrigen Qualitätsniveau finden. Das Gesamtpaket ist mit einem UVP von 1.250 Euro gelistet. Dieser könnte allerdings von den Einzelhändlern noch unterboten werden. Genaueres ist uns aber zur Zeit nicht bekannt. Obwohl eine alternative Ausstattung nicht auf der Webpräsenz des Herstellers zu finden ist, kann diverse Hardware selbständig gewechselt werden. Da nur einer der beiden Arbeitsspeicherbänke belegt ist, ist es möglich, diesen ohne Probleme zu erweitern. Davon mal abgesehen, dürfte der Einsatz eines schnellen Festspeichers wohl auch interessant sein.

Kommen wir nun zum Herz des Notebooks: ein Intel Core i7-5500U. Der Prozessor taktet mit einem Basiswert von 2,4 GHz und erlaubt einen Turbo-Takt von bis zu 3 GHz (beide Kerne 2,9 GHz). Die verwendete Dual-Core-CPU entstammt aus der Broadwell Architektur und wurde Anfang des Jahres vorgestellt. Das Einsatzgebiet umfasst größtenteils schlanke Notebooks, wie zum Beispiel Ultrabooks. Der Buchstabe U im Namen des Prozessor lässt auf die niedrige TDP von 15 W schließen. Mittels des Cinebenchs R15 wollen wir nun eine Leistungsanalyse vollziehen. Im Kaltstart arbeitet der Prozessor zwischen 2,6-2,9 GHz und erreicht im Multi-Core-Test 287 Punkte. Obwohl das Dell Inspiron 15 und das HP EliteBook 850 G2 über die gleiche Prozessoreinheit verfügen, schneiden beide etwas besser ab. Da das MSI PE60 über keine Low-Voltage-CPU verfügt, klettert es an die Spitze dieser Runde.

Laut des Tools HWInfo werden die beiden Kerne schon bei dem ersten Durchlauf knapp 100 °C heiß, weshalb im zweiten Durchgang schon thermales Throttling stattfindet. Hierbei springt die Taktfrequenz immer kurz auf 500 MHz und anschließend wieder auf ihren vollen Turbotakt von 2,9 GHz. Dadurch schneidet die Leistung im Multi-Core-Test rund 70 Punkte schlechter ab. Immerhin können wir während des Akku-Betriebes keinen Leistungsunterschied feststellen.

Weitere Vergleiche zu den eingesetzten Prozessorlösungen, sowie alternative Benchmarks, finden sich in unserer Benchmarkliste der mobilen Prozessoren.

Arbeitsabläufe gelingen unserem Testgerät recht flott. SSD-verwöhnte Nutzer werden dennoch einen Unterschied zu der hier verwendeten SSHD feststellen. Ansonsten macht das System zumindest rein subjektiv einen runden Eindruck. Dieses Empfinden soll nun der Systembenchmark PCMark bestätigen. Mit fast 4.000 Punkten schneidet das Toshiba Satellite P50 zwar nicht so gut wie seine SSD-Konkurrenten ab, jedoch besser als das MSI PE60, welches in der von uns getesteten Variante mit einer reinen HDD auskommt. Interessant ist der Vergleich zu dem Dell Inspiron 15. Dieses erreicht noch im PCMark 7 38 % mehr Punkte. Der PCMark 8 präferiert nicht in den Maßen wie der PCMark 7 schnelle SSD Festspeicher, weshalb er neutralere Ergebnisse hervorbringt. Deshalb liegt das Notebook aus dem Hause Dell hinter unserem Testmodell. Das deutlich teurere HP Elitebook 850 G2 liegt bis auf den Creative-Bereich weit über den Ergebnissen des Satellite P50.

Der Hersteller verwendet in unserem Testgerät eine SSHD als Massenspeicher. SSHD-Speicher versuchen kostengünstig die Vorzüge einer SSD mit einer HDD zu paaren. Hierbei befindet sich ein temporärer 8 GB großer SSD-Cache auf der 1 TB großen Magnetfestplatte. Wie wir anhand des CrystalDiskMarks erkennen können, werden im Erstdurchlauf normale Ergebnisse eines HDD-Speichers erzielt. Die im 2,5-Zoll-Formfaktor verbaute Festplatte dreht mit 5.400 RPM. Das MSI PE60 besitzt stattdessen eine HDD mit 7.200 RPM, die sich als deutlich schneller erweist. Die Wahl eines schnellen Festspeichers kann zu bis zu fünfmal schnellere sequentielle Lese- und Schreibwerte führen. Besonders die wichtigen 4K-Werte sind im Dell Inspiron 15 dank seiner SSD immens höher. Compaq Presario CQ56 Akku .

Seitens Toshiba fällt die Entscheidung auf eine dedizierte Grafikeinheit aus dem Hause NVIDIA. Die GeForce 930M gehört der unteren Mittelklasse an und wurde erst kürzlich im März diesen Jahres vorgestellt. Die zur Maxwell-Architektur gehörende Grafikkarte verfügt über einen 2-GB-Speicher und über einen Kerntakt von 930 MHz. Laut unseren ersten Testergebnissen positioniert sie sich etwas unter der NVIDIA GeForce 840M. Im 3DMark 11 Benchmark erzielt das Toshiba Satellite P50 2.165 Punkte. Der Kontrahent aus dem Hause Dell kann mit der AMD R7 M270 nicht mithalten. Die im HP Elitebook 850 G2 verwendete AMD R7 M260X liegt in etwa gleichauf. Gewinner dieser Runde ist das MSI PE60, welches dank einer starken NVIDIA GeForce GTX 960M auftrumpfen kann.

Falls einmal der Netzbetrieb nicht erfolgen kann, muss nicht mit Leistungseinbußen gearbeitet werden. Laut des 3DMark 11 werden äquivalente Punkte im Akku-Betrieb erreicht. Vergleiche mit weiteren Notebooks anderer Hersteller lassen sich in unserer Benchmarkliste der aktuellen Notebook-Grafikkarten erstellen.

Obwohl Toshiba eine dedizierte GPU verwendet, reicht ihre Performance nur bedingt für neuere Spiele. Ein Beispiel ist Batman: Arkham Knight. Das erst kürzlich erschiene Spiel läuft selbst bei minimalen Einstellungen nicht flüssig. Anders sieht es bei dem im letzten Jahr erschienenen Game Alien: Isolation aus. Bei einer mittleren Qualitätseinstellung können knapp 42 fps erreicht werden. Das MSI PE60 schafft sogar unter maximalen Konfigurationen 46,5 fps. Als letzten Repräsentanten wählen wir den Kassenschlager GTA V. Das beliebte Videospiel lässt sich mit mittleren Einstellungen flüssig darstellen. Weitere Benchmarks zur Performance der 930M bei aktuellen Games finden Sie in unserer Spieleliste.

Im Idle bleibt unser Testgerät mit rund 33 dB(A) ziemlich leise. Doch schon die Umschaltung in den Windows-Höchstleistungsbetrieb sorgt für eine höhere Drehzahl des Lüfters. Wir erfassen eine Lautstärke von bis zu 44,7 dB(A) im Last-Betrieb. Die auserkorene Konkurrenz liegt auf einem ähnlichen Niveau. Mit unserem Testmodell müssen wir allerdings eine ziemlich hohe Frequenz ertragen. Insgesamt ist der Lüfter des schmalen Multimedia-Talents ziemlich unruhig und unter Last sehr störend. Die eingebaute HDD erregt keine Aufmerksamkeit, da diese stets leiser als die Lüfter arbeitet.

Ein Blick auf unser Wärmebild zeigt hauptsächlich einen Temperaturanstieg im hinteren rechten Segment. Dabei liegt der Hotspot bei maximal 53 °C. Solche Werte werden aber nur mittels eines Stresstests provoziert. Im normalen Betrieb gelingt auch ein Einsatz auf den Oberschenkeln ohne Hindernisse. Im Idle-Betrieb bleibt das Notebook sogar stets angenehm.

Dennoch wollen wir einen genaueren Blick in einer Auslastungssituation riskieren. Hierzu nutzen wir die Programme Prime95 und FurMark. Wie wir schon im Abschnitt des Prozessors festgestellt haben, erreicht die CPU schon zu Beginn Temperaturen von über 100 °C. Aus diesem Grund muss nach nicht einmal einer Minute thermales Throttling stattfinden. Nach über einer Stunde Laufzeit lag die durchschnittliche Taktfrequenz bei 1.600 MHz, d.h. unter des Basistaktes. Im Anschluss dieses Stressszenerios führen wir noch einmal den 3DMark FireStrike aus. Dieser erzielt eine äquivalente Punktzahl gegenüber eines Kaltstarts.

Toshiba verwendet in dem Satellite P50 Lautsprecher aus dem Hause Harman Kardon. Leider werden unsere Erwartungen beim Klang des Notebooks nicht erfüllt. Unsere ausgeführten Testsongs klingen zu dumpf und es fehlt deutlich an Präsenz. Nach einigen Einstellungen in der mitgelieferten dts-Sound-System-Software können wir dies allerdings verbessern. Musikliebhaber sollten dennoch besser auf externe Geräte zurückgreifen, da besonders Bässe gänzlich fehlen. Dennoch genügen die Lautsprecher für anspruchslose YouTube- und Serien-Sessions. Die Lautstärke ist hingegen ordentlich.

Die Verwendung einer sparsamen ULV-CPU mit integrierter GPU sorgt dafür, dass im Idle nur zwischen 6,2-8,8 W benötigt werden. Das Dell Inspiron 15 und besonders das MSI PE60 verlangen deutlich mehr. Das HP EliteBook 850 G2 liegt mit maximal 7 W noch einmal leicht unter unserem Testgerät. Im Last-Betrieb soll sich zeigen, welche maximalen Werte im Stromverbrauch erreicht werden. Mit einem Höchstwert von 51 W liegt das Toshiba Satellite P50 weit unter den Vergleichspartnern.

Mag man der Herstellerangabe Glauben schenken, so soll das Toshiba Satellite P50 eine Laufzeit von bis zu 7,5 h haben.

Zunächst wollen wir mittels des Tools BatteryEater eine maximale Laufzeit feststellen. Hierbei schalten wir die Kommunikationsmodule aus und setzen die Helligkeit auf ein Minimum. Im Reader-Test des Testprogamms beendet das Toshiba Notebook nach 7 h und 17 min den Betrieb. Schon unter optimalen Bedingungen liegen wir also etwas unter der Herstellerangabe.

Das wohl wichtigste Einsatzszenario ist das Surfen im Internet. Bei einer Displayhelligkeit von 150 cd/m² schaltet das Multimediagerät nach 4 h und 42 min in den Ruhemodus. Nur das HP EliteBook hält noch 2 h länger durch. Der Rest der Konkurrenz musste seinen Betrieb schon vorher aufgeben.Zuletzt erfassen wir mittels BatteryEater eine minimal zu erwartende Laufzeit unter Last. Im Classic-Test wird der Bildschirm nach 1 h und 24 min schwarz.

Das Toshiba Satellite P50 verfügt über einiges an Potential für die Multimediaklasse. Für 1.250 Euro verpackt der Hersteller seinen Allrounder in ein edel aussehendes Gehäuse, das allerdings einige Materialschwächen aufweist. Um Wartungsarbeiten durchzuführen, müssen zwar einige Schrauben gelöst werden, jedoch stehen im Anschluss viele Möglichkeiten offen. Die eingesetzten Eingabegeräte erledigen ihren Job hinreichend gut. HP EliteBook 8530w Akku .

Die Probleme der Tastatur liegen im Druckempfinden und der Reaktionsfreudigkeit einiger Tasten. Das verwendete Full-HD-Display überzeugt in vielen Bereichen. Schade ist nur, dass im Akku-Betrieb die Helligkeit rapide sinkt und eine spiegelnde Oberfläche gewählt wurde. Hinsichtlich der Leistung vermerken wir eine ausreichende Systemleistung. Etwas beunruhigend ist aber die Temperaturentwickung im Inneren derer zufolge unter Last rasch mit thermalem Throttling zu rechnen ist. Abgesehen von den Emissionen ist für den mobilen Einsatz die Akkulaufzeit entscheidend. Diese fällt recht durchschnittlich aus. Leider übersteht das Testgerät keinen Arbeitstag.

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