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Das kleine 11-Zoll-Convertible aus dem Hause Acer verfügt über eine neue Braswell CPU und ein 360°-Scharnier. Ein "Alleskönner", wie es der Hersteller propagiert, ist das Aspire R11 allerdings nicht.

Acer präsentiert uns ein kleines 11-Zoll-Convertible, das sich laut Hersteller an jede Umgebung anpassen kann. Dieses ehrgeizige Ziel soll mittels einer langen Akkulaufzeit, ausgeklügelten Eingabegeräten und einer abgestimmten System-Performance erreicht werden. Der Startpreis dieser neuen Reihe liegt bei 350 Euro und beinhaltet einen Intel Celeron N3050 Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher und einen 32-GB-eMMC-Speicher. Für 50 Euro Aufpreis wird das Aspire R11 mit 4 GB RAM und einem 500 GB großen Festplattenspeicher ausgestattet. Wir befassen uns in diesem Test mit dem günstigeren Modell. Als direkte Konkurrenz lässt sich das HP Stream 11 nennen. Das HP Convertible verfügt über ähnliche Ausstattungsmerkmale und ist ebenfalls für denselben Preis erhältlich.
Die Materialwahl des Gehäuses fällt ohne Ausnahmen auf Kunststoffelemente. Der Displayrücken und die Bodeneinheit erhalten eine griffige Struktur und sind im Gegensatz zu dem restlichen schwarzen Gehäuse in Blau gehalten. Insgesamt ist das Testgerät eine optische Mischung aus dem HP Stream 11 und dem Dell Latitude 3150. Die Haptik ist aufgrund der abgerundeten Ecken und der exakten Fugen gelungen. Auf den ersten Blick sind keine Gehäusesschwachstellen zu finden. Der Displaydeckel lässt sich allerdings leicht eindrücken. Die eingesetzten Scharniere sind in unserem Werkszustand nicht zu leichtgängig. Hinsichtlich der Verarbeitung wirkt das Gehäuse ausgeklügelt. Mit einem Gewicht von rund 1,4 kg und einer Höhe von bis zu 21 mm liegt das Aspire R11 gut in der Hand.

Die Schnittstellenpositionierung ist etwas unvorteilhaft. Bis auf den SD-Kartenleser befinden sich alle Ports auf der linken Seite. Um eine SD-Karte zu nutzen, muss das Gerät im Notebook-Modus einmal umgedreht werden, da sich das Kartenlesegerät auf der hinteren Seite befindet. Weiterhin zu bemängeln ist, dass nur eine der beiden USB-Schnittstellen ein USB-3.0-Port ist. Für den Tablet-Modus befinden sich auf der rechten Seite die typischen Tasten für die Lautstärkeregelung sowie ein Power Button. Ein Problem könnte die Positionierung des Netzanschlusses bei Verwendung eines Kensington Sicherheitsschloss darstellen. Der Abstand zwischen dem Abstand dieser Vorrichtung und dem Stromanschluss ist sehr gering,.

Um Wartungsarbeiten durchzuführen, suchen wir vergeblich nach Wartungsklappen. Eine komplette Abnahme der Bodenplatte ist von Nöten. Zunächst müssen 12 Schrauben entfernt werden, um einen Blick ins Innere zu erhalten. Doch Obacht: Filigrane Arbeit ist hier das Zauberwort. Viele Kunststoffhaken unterstützen die Schrauben bei der Befestigung der Bodeneinheit. Die Möglichkeiten nach der Abnahme der Unterseite sind allerdings beschränkt. Lediglich der Akku und das WLAN-AC-Modul lassen sich hinreichend einfach entfernen. Eine günstige Aufstockung zu dem 50 Euro teureren Modell, also eine Arbeitsspeicher- und Festplatten-Aufrüstung ist nicht vorgesehen.

Die eingesetzte schwarze Chiclet-Tastatur besitzt eine leicht angeraute Oberfläche, die für genügend Grip sorgt. Das Tastenempfinden ist sehr knackig dank des mittelfesten Hubs. Leider wird keine Tastaturbeleuchtung verwendet. Im Tablet-Modus senkt sich die Tastatur nicht wie bei einigen Lenovo Geräten ab. Insgesamt halten wir die verwendete Tastatur auch für längere Schreibarbeiten geeignet.
Mit einer Dimensionierung von 13,5 x 6 cm ist das eingesetzte Touchpad gut bedienbar. Die glatte Oberfläche sorgt für eine ordentliche Gleitfähigkeit. Die Eingabe gelingt bis auf die äußersten Rändern ohne Probleme. Der Hub der im unteren Teil eingesetzten Tasten ist kurz, aber wird in Richtung der Ecken immer länger. Multitouch-Gesten, wie das Scrollen von Webseiten, gelingen flüssig und werden gut erkannt. Hin und wieder stockt die Eingabe bei einem Mehrprogrammbetrieb, was aber auf die eingesetzte Hardware zurückzuführen ist. Ebenfalls erzeugt die Bedienung laute Klappergeräusche, die auf Dauer störend sind.
Der verwendete Touchscreen reagiert stets ohne Probleme und erkennt bis zu zehn Finger. Ebenfalls an jeglicher Position auf dem Panel wird die Eingabe erkannt. Beeinträchtigungen können wir zunächst nicht feststellen. Akku Lenovo 57Y6440 .

Im Acer Aspire R11 kommt ein mit 1.366 x 768 Pixel auflösendes Display zum Einsatz. Die Wahl seitens des Herstellers trifft auf ein blickwinkelschwaches TN-Panel, was für den Kaufpreis von 350 Euro nicht überrascht. Die durchschnittliche Leuchtdichte ist mit rund 250 cd/m² recht ordentlich für die Preiskategorie. Das HP Stream 11 erweist sich mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 190 cd/m² als deutlich düsterer. Leider fällt jedoch die Helligkeit unseres Testgeräts im Akkubetrieb auf maximal 213 cd/m² ab. Alternative Displayvarianten bietet Acer für diese Modell-Reihe zur Zeit nicht. Eine positive Anmerkung gilt dem Kontrast von 870:1. Der HP Kontrahent hinkt mit 493:1 hinterher.

Schon ohne den Blick auf eine genaue CalMAN-Analyse stellen wir einen starken Blaustich fest. Die Abweichungen der Graustufen liegt bei einem deltaE-Wert von 13,75. Ebenso die Farben kommen mit einer durchschnittlichen Abweichung von 12,64 nicht besser weg. Zum Vergleich liegt die Abweichung durchschnittlicher Displays zwischen 5 und 10. Der professionelle Einsatz ist auch wegen der geringen Farbraumabdeckung verwehrt. Im AdobeRGB-Raum beträgt dieser 36 % und im sRGB-Raum 57 %.

Der Hersteller verwendet in unserem Modell ein spiegelndes Display, was den Außeneinsatz des Convertibles erheblich einschränkt. Der Outdoor-Einsatz gelingt meist nur in schattigen Umgebungen ohne direkt einfallende Lichtquellen.

Das Acer Aspire R11 wird mit einem Basispaket für die heutige Office- und Internetwelt ausgestattet. Größere Vorhaben bewältigt die schwache Dual-Core-CPU und der 2 GB große Arbeitsspeicher nicht. Einen kleinen Leistungsschub bringt das 50 Euro teurere R11-Modell, das mit der 4-Kern-Variante unseres Prozessors und 4 GB Arbeitsspeicher ausgestattet wird. Dennoch wird die Leistung nicht für tiefere Einblicke in die Multimedia- und Spielewelt ausreichen. Auch der LatencyMon-Check zeigt einige Probleme auf.
In unserem Testgerät findet ein Intel Celeron N3050 seinen Platz. Die Anfang des Jahres präsentierte CPU entstammt der Braswell Plattform und verfügt über zwei Kerne, die jeweils zwischen 1,6 GHz und 2,16 GHz takten. Intel gibt für den sparsamen Prozessor eine maximale Leistungsaufnahme von 6 W (TDP) an. In der Leistungsanalyse mittels Cinebench R15 erkennen wir, dass die verwendete CPU deutlich hinter der im HP Stream 11 genutzten Intel Celeron N2840 liegt. Selbst das fast äquivalent ausgestattete Acer Aspire ES1 positioniert sich deutlich über unserem Convertible. Zumindest im Cinebench R11 liegen beide Acer Modelle wieder gleichauf. Während des Cinebench R15 taktet der Prozessor konstant mit 2,6 GHz. An dieser Stelle können wir noch kein Throttling feststellen.

Während des Akkubetriebes ist nicht mit Leistungsdefiziten zu rechnen. Laut des Cinebenchs R11.5 können gleiche Ergebnisse erzielt werden.

Die rein subjektive Arbeitsgeschwindigkeit unterscheidet sich stark, je nachdem wie viele Programme bereits geöffnet sind. Spürbar ist in jedem Fall, dass der Mehrprogrammbetrieb dem kleinen Convertible zu schaffen macht. Im PCMark 7 erkennen wir, dass unser Testgerät gleichauf mit dem HP Stream 11 liegt, obwohl das HP Convertible im CPU-Bereich besser abgeschnitten hat. Wer sich auf Office-Arbeiten und einen einfachen Interneteinsatz beschränkt, wird meistens zufrieden mit der Arbeitsgeschwindigkeit sein.

Im Aspire R11 wird ein eMMC-Speicher verwendet. Dieser ist mit nur 32 GB recht mager ausgestattet. Nicht größer fällt der Festspeicher des HP Stream 11 aus. Mehr Festplattenspeicher liefert das 50 Euro teurere Modell der Serie, welches mit einer 500 GB großen HDD ausgestattet wird. In unserem Beispiel liefert der Speicher schwache Schreibraten von nur 42 MB/s. Unser Convertible-Kontrahent schneidet in den sequentiellen Raten besser ab, schwächelt aber hinsichtlich der wichtigen 4K-Werte. Lenovo ThinkPad X230 Akku .

Als Grafikeinheit dient die interne Intel HD Graphics (Braswell). Der maximale Takt, den wir provozieren konnten, lag bei 600 MHz. Zum Vergleich sind bis zu 700 MHz mittels eines Boost bei anderen Modellen möglich. Durch die Verwendung einer BayTrail Version der Intel HD Graphics schneidet das HP 50 % schlechter ab. Im Akkubetrieb fällt die Leistung der Grafikkarte allerdings ab. Im 3DMark 11 erzielt das Testmodell nur noch rund 65 % seiner ursprünglichen Ergebnisse.

Weitere Details und Benchmark-Ergebnisse finden sich in unserem Artikel der aktuellen Notebook-Grafikkarten.Schon anhand der Spezifikationen wird ein Ausschluss der klassischen PC-Spielewelt klar. Das Spiel Bioshock Infinite findet selbst unter minimalen Grafikeinstellungen keine flüssige Darstellung.

Welche Spiele potentiell spielbar sind und Vergleiche zu anderen Grafikeinheiten sind in unserer Rubrik der Spiele-Benchmarks aktueller Notebook-Grafikkarten zu finden.
Acer setzt auf eine lüfterlose Strategie. Aus diesem Grund gibt das Aspire R11 keinen Mucks von sich. Anders könnte es in der teureren Variante aussehen: Dort wird ein HDD-Rauschen wahrnehmbar sein.
Im Idle wärmt sich das Acer Aspire R11 bei einer Raumtemperatur von etwa 25 °C kaum auf. Auch im Normalbetrieb ist ein Einsatz stets auf den Oberschenkeln und im Tablet-Modus möglich. Unter Last können allerdings bedenklich hohe Temperaturen erreicht werden. Wir erhalten auf der Unterseite einen Hot Spot von 48 °C. Die Tastaturfläche kann punktuell ebenfalls bis zu 43 °C heiß werden. Dieses Szenario sollte allerdings der Seltenheit angehören. Eine etwas bessere Strategie fährt HP mit dem Stream 11, obwohl die maximalen Temperaturen identisch sind. In dem Konkurrenzmodell bleibt die Tastatur konstant unter 37 °C.

Wie sich solch eine Stresssituation auf das Taktverhalten der CPU auswirkt, wollen wir anhand der Programme FurMark und Prime95 feststellen. Zu Beginn kann der Prozessor noch seine Taktfrequenz aufrecht erhalten. Doch schon schnell passiert das, was bei einer lüfterlosen Bauart zu erwarten ist: Die CPU-Taktfrequenz fällt konstant ab, bis sie nur noch zwischen 600 MHz und 800 MHz rechnet. Nach über einer Stunde Stresstest lag die durchschnittliche Taktfrequenz bei nur 1 GHz. Im Anschluss des Testverfahrens haben wir noch einmal den 3DMark 11 gestartet. Das erzielte Ergebnis liegt etwa 7 % unter einer Ausführung bei einem Kaltstart. Eine andauernde Lastsituation kann also zu Leistungseinbußen ses passiv gekühlten Systems führen.

Zunächst erstaunen die lauten Stereolautsprecher im kleinen 11-Zoll-Convertible. Obwohl die Musik teilweise etwas unpräzise klingt, werden Stimmen klar wiedergegeben. Bässe fehlen dennoch gänzlich, und für einen wahren Musikgenuss sollte man sich externer Geräte bedienen. Für den gelegentlichen YouTube- und Skype Einsatz sind die beiden eingebrachten Lautsprecher gelungen.

Nicht einmal 5 W benötigt das Testgerät im Idle. Das HP Stream 11 und das Toshiba Satellite Radius 11 verlangen hier rund 1 W mehr. Dieses Verhältnis wird auch im Last-Betrieb beibehalten. Das Aspire R11 besitzt eine maximale Leistungsaufnahme von nur 10,6 W. Das HP Convertible benötigt hier bis zu 13 W, und das Toshiba wird mit 15,5 W noch einmal durstiger. Konsequenzen können sich bei der Akkulaufzeit zeigen.
Mag man der Herstellerangabe Vertrauen schenken, kann das Aspire R11 bis zu 7 Stunden ohne Netzanschluss betrieben werden.

Um ein praxisnahes Szenario zu nachzustellen, simulieren wir das Surfen im Internet. Hierzu stellen wir die Helligkeit auf ungefähr 150 cd/m² (3 Stufen gedimmt). Ein eher selten vorkommendes Phänomen treffen wir hier an, denn das Acer Aspire R11 hält mit 10 h und 41 min deutlich länger durch als im Datenblatt angegeben.

Selbst lange Arbeitstage übersteht das kleine Convertible im Akkubetrieb. Hier kann das 11 Zoll große Convertible aus dem Hause HP nicht mithalten. Schon vier Stunden vorher muss es den Betrieb einstellen.

Das Acer Aspire R11 R3-131T fällt wohl durch ein verspieltes Aussehen auf, das hinsichtlich der Verarbeitung kaum Makel aufweist. Leider erweisen sich die Wartungsmöglichkeiten und die Positionierung der Schnittstellen als verbesserungswürdig. Ähnlich sieht es bei den Eingabegeräten aus, die zwar einen äußerst soliden Eindruck machen, aber nicht für einen täglichen Einsatz konzipiert scheinen. Als Hauptaugenmerk eines Convertibles gilt mitunter das Display. Hier verwendet Acer ein günstiges und blickwinkelschwaches Panel. Die Helligkeit und der Kontrast sind jedoch ordentlich. Lenovo Thinkpad W500 Akku .

Im Inneren des kleinen Convertibles arbeitet eine neue Braswell CPU, dessen Leistung für die nötigsten Arbeiten ausreicht, aber darüber hinaus aber keine Leistungsreserven bieten kann. Vorteilhaft wirkt sich die Verwendung eines sparsamen Prozessors bei der Akkulaufzeit und der Möglichkeit einer lüfterlosen Bauart. Besonders die Laufzeit im mobilen Einsatz überzeugt, weshalb das schmale Convertible wohl als ständiger Begleiter angesehen werden kann.
Nicht in Vergessenheit sollte der geringe Startpreis von nur 350 Euro geraten. Speziell in Hinblick auf diesen Aspekt liefert Acer ein ausgewogenes System, das die wichtigsten Merkmale eines Convertibles günstig zusammenfasst. Dennoch sollte der Vergleich zu der Konkurrenz wie dem HP Stream 11 oder dem Toshiba Satellite Radius 11 nicht unberücksichtigt bleiben.

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